Nur zwei der fünf Personen, die an der gefährlichen Tat beteiligt waren, sind bereits erwachsen, gibt die Solothurner Staatsanwaltschaft auf Anfrage des Regionaljournals Aargau Solothurn bekannt.

Die Staatsanwaltschaft hat bisher noch nicht entschieden, ob man für die zwei Volljährigen Untersuchungshaft beantragt.

Die drei Minderjährigen befinden sich ebenfalls noch in Haft, sie können bis zu sieben Tage von der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft genommen werden. Danach müsste ein Gericht entscheiden.

Die leitende Jugendanwältin, Barbara Andermatt, erklärte gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn, dass für Minderjährige grundsätzlich die gleichen Bedingungen wie für Erwachsene gelten würden. Untersuchungshaft sei möglich, wenn Fluchtgefahr, Absprache oder Wiederholungsgefahr bestehe.

Die fünf Jugendlichen hatten am Dienstagabend mehrere Betonplatten bei Recherswil auf das Bahngleis der Strecke Bern-Olten gelegt. Ein Zug fuhr darüber, die Platten zersprangen. Glücklicherweise passierte nichts Schlimmeres und niemand wurde verletzt. (lsc)