Günsberg
Beschwerde gegen Mobilfunkantenne Günsberg abgewiesen

Orange verlängert den Mietvertrag für den Standort beim Günsberger Sportplatz um weitere 5 Jahre. Die seit 2003 hängige Beschwerde gegen das Antennen-Baugesuch wird vom Baudepartement jedoch abgewiesen.

Urs Byland
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Die umstrittene Natelantenne in Günsberg.

Die umstrittene Natelantenne in Günsberg.

Hanspeter Bärtschi

Die Firma Orange hat von der im Mietvertrag mit der Gemeinde Günsberg abgemachten Klausel Gebrauch gemacht, den Mietvertrag einer Teilfläche des Sportplatzes um 5 Jahre zu verlängern. Dies wurde an der Gemeinderatssitzung bekannt. Orange wie auch Sunrise wollen dort eine Mobilfunkantenne erstellen. 2018 hat Orange das Recht, den Vertrag noch ein zweites Mal um 5 Jahre zu verlängern. Gegen eine Mobilfunkantenne auf dem Sportplatz kämpft ein Teil der Bevölkerung und die Gemeinde seit 2003.

Beschwerde nicht erfolgreich

Was an der Gemeinderatssitzung nicht erwähnt wurde, ist der Entscheid zur hängigen Beschwerde gegen das Antennen-Baugesuch. Gegen dieses wurden nach der Publizierung 2003 diverse Einsprachen eingereicht, die von der Baukommission und dem Gemeinderat abgelehnt wurden.

Dagegen führten insgesamt 17 Personen gemeinsam Beschwerde beim Solothurner Baudepartement. Dieses hat nun die Beschwerde in einer Verfügung abgewiesen, wie Patrik Galli, Beschwerdeführer und Gomas-Präsident auf Anfrage erklärte. «Wir haben die Verfügung Ende letzte Woche erhalten. Wir werden uns nun mit unserm Anwalt zusammensetzen und beraten, ob wir weiterziehen ans Verwaltungsgericht.»

Die Verfügung wurde am 26. Juni versandt. Die Beschwerdeführer, vertreten durch Anwalt Hermann Etter müssen innerhalb von zehn Tagen den Weiterzug entscheiden. Zum Inhalt der Verfügung des Baudepartementes wollte Hermann Etter keine Stellung nehmen. Er sagte einzig: «Die Beschwerde wurde teilweise abgewiesen und teilweise gutgeheissen.»