Bellach
Bellacher erteilen dem Fusionsprojekt eine deutliche Abfuhr

Bellach steigt aus dem Fusionsprojekt in der Agglomeration Solothurn aus. An der Gemeindeversammlung vom Dienstagabend hatte das Projekt keine Chance. Die anwesenden Stimmberechtigten sagten mit grosser Mehrheit Nein.

Gundi Klemm
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Gemeindeversammlung Bellach

Gemeindeversammlung Bellach

Hanspeter Bärtschi

144 Stimmberechtigte in der Turbenhalle nutzten die angebotene Diskussion zum Fusionsprojekt der Agglomeration Solothurn nicht. 129 Anwesende stimmten für den Ausstieg, 10 für eine Weiterführung und 5 Personen enthielten sich.

Schon im Vorfeld wurde aus 116 Fragebögen mit differenzierten Anworten eine Ablehnung im Umfang von rund 80 Prozent deutlich. Gemeindepräsident Anton Probst hatte im Nachgang zu der von 70 Personen besuchten Orientierungsversammlung am 9. Oktober, an der alle Voten zu Pro und Kontra ausgetauscht wurden, den Vorvertrag für das Fusionsprojekt nochmals kurz erläutert und mit einer persönlichen Erklärung verbunden.

Ein Zusammenschluss mit Solothurn hätte Bellach aus seiner Sicht interessante Perspektiven eröffnet, zumal dieses Projekt nicht aus einer Notsituation heraus hätte realisiert werden müssen. «Längerfristig ist die Zukunft der Gemeinde aber auch nicht so rosig», führte Probst an mehreren Beispielen aus.