Niederbuchsiten
Behörden schauten Feuerwehr auf die Finger

Die Feuerwehren von Kestenholz, Nieder- und Oberbuchsiten spannen jedes Jahr für eine Atemschutzübung zusammen. Dieses Jahr wurden sie dabei von den Gemeindebehörden unter die Lupe genommen.

Irmfriede Meier
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Zum Appell angetreten: Feuerwehrleute aus Oberbuchsiten, Niederbuchsiten und Kestenholz.

Zum Appell angetreten: Feuerwehrleute aus Oberbuchsiten, Niederbuchsiten und Kestenholz.

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Die 10. gemeinsame Atemschutzübung der Ortsfeuerwehren Niederbuchsiten, Oberbuchsiten und Kestenholz war eine besondere. Sie stand unter dem Motto «Inspektion der Übungszusammenarbeit durch die Gemeindepräsidenten der drei beteiligen Feuerwehren». So waren denn auch Markus Zeltner, Gemeindepräsident von Niederbuchsiten, sowie sein Kestenholzer Amtskollege Roger Wyss anwesend, Oberbuchsiten war durch Gemeinderat Thomas Kissling vertreten.

Die Behördenvertreter fanden eine auffallend gut motivierte Truppe aus rund 60 Angehörigen der Feuerwehr (AdF) vor, zusammengesetzt aus vorwiegend Atemschutz-Trägern, Kaderleuten, Postenchefs und Hilfspersonal. Lobend erwähnt wurde im Weiteren die perfekte Vorbereitung der Übung und die Organisation der Arbeitsplätze für die Postenarbeit.

Beeindruckender Auftritt

Die Übung findet jährlich abwechslungsweise in einem der drei Orte statt und wird jeweils von den Atemschutzchefs vorbereitet. In diesem Jahr war dies Oblt Daniel Barrer und Kpl Peter Aregger (Niederbuchsiten), Lt Reinhard Studer und Oblt Konrad von Arx (Oberbuchsiten). Kdt Hptm Stefan Müller (Niederbuchsiten) amtete als Behördenführer. Als Controller im Einsatz standen Kdt Konrad Aeberhard (Kestenholz), Kdt Marcel Jenny (Oberbuchsiten).

Die Gesamtleitung hatten Kdt Hptm Stefan Müller, Oblt Daniel Barrer und Kpl Peter Aregger in Niederbuchsiten statt. Das Thema war «Postenarbeiten im Rettungs-, Lösch- und Schadendienst in gemischten Gruppen». Beeindruckend war die Anfahrt der Feuerwehren mit ihren diversen Fahrzeugen und
Gerätschaften.

Bei den verschiedenen Posten ging es darum, eine Person zu bergen, die unter einer Landmaschine eingeklemmt war, in einem völlig verrauchten Raum Gegenstände zu suchen, Gefahrengut abzudichten beziehungsweise aufzufangen, eine Person ohne Brett über die Schiebeleiter und eine weitere Person aus einem engen, etwa sechs Meter tiefen Schacht zu retten. Beim Posten 6 fand ein Rohrführerparcours statt.

Interesse gleich Wertschätzung

Die Zielsetzungen – zahlreicher Übungsbesuch, Zusammenarbeit ausbauen und festigen, rasche und sichere Auftragsbewältigung, motiviertes Auftreten jedes Einzelnen und keine Unfälle – seien vollauf erfüllt worden, resümierte Kdt Hptm Stefan Müller. Zur offenkundigen positiven Motivation der Feuerwehrleute und somit zum Erfolg der Übung beigetragen habe unbestritten die Präsenz der Behördenvertreter. Denn das damit bekundete Interesse sei Wertschätzung und Anerkennung für die Dienstleistungen zum Wohl der nachbarlichen Zusammenarbeit das ganze Jahr hindurch.