Beachvolleyball
Beachtour 2021 in Olten: «Alles am Start, was Rang und Namen hat»

Das vierte Turnier der Beachtour 2021 hat begonnen: Die Favoriten in Olten heissen Breer/Krattiger und Böbner/Vergé-Dépré.

Raphael Wermelinger
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Olten ist die vierte Station der Beachtour 2021: Seit Donnerstagabend kämpfen die Teams in der Schützi um den Turniersieg. Die Finals finden am Sonntag statt.

Olten ist die vierte Station der Beachtour 2021: Seit Donnerstagabend kämpfen die Teams in der Schützi um den Turniersieg. Die Finals finden am Sonntag statt.

Patrick Lüthy

Zwei Qualifikationsspiele eröffneten am Donnerstagabend das Coop-Beachtour-Turnier in Olten. Es ging um die letzten freien Plätze im Tableau. Melina Hübscher und Janick Schaltegger bei den Frauen sowie Severin Breer und Lino Steinmann bei den Männern schnappten sich die letzten Tickets für das Hauptfeld des Turniers.

Nach der coronabedingten Absage im 2020 ist die Beachtour heuer wieder zurück in Olten. Das Turnier findet diesmal nicht auf der Kirchgasse statt, sondern wie bei der ersten Austragung im Jahr 2009 in der Schützi. 800 Zuschauer hätten eigentlich Platz in der Arena, doch die Schutzmassnahmen lassen lediglich eine Kapazität von maximal 499 Personen zu. Zur sportlichen Ausgangslage sagt Turnierdirektor Michi Bleiker: «Wenn wir von den Teams absehen, die an den Olympischen Spielen dabei sind, ist in Olten alles am Start, was Rang und Namen hat.»

Bei den Frauen heissen die Favoritinnen Esmée Böbner und Zoé Vergé-Dépré. Das in Olten topgesetzte Duo erreichte Anfang Juli beim Turnier in Kloten, der zweiten von bislang drei Stationen der diesjährigen Beachtour, den Final. Dort unterlagen die beiden den Olympiateilnehmerinnen Nina Betschart und Tanja Hüberli allerdings in nur 32 Minuten klar in zwei Sätzen (10:21, 9:21). Für das Turnier in Basel Mitte Juli tat sich Böbner mit Anna Lutz zusammen. Und holte den Turniersieg – 2:1-Erfolg im hart umkämpften Final gegen Mara Betschart und Annik Stähli, die in Olten als Nummer 4 gesetzt sind.

Das erste Duell lieferten sich Melina Hübscher/Janick Schaltegger und Mara Moser/Joëlle Rohrer in der Qualifikation.

Das erste Duell lieferten sich Melina Hübscher/Janick Schaltegger und Mara Moser/Joëlle Rohrer in der Qualifikation.

Patrick Lüthy

Böbner spielt an diesem Wochenende wieder mit ihrer gewohnten Partnerin Zoé Vergé-Dépré. Die Topfavoritinnen werden in Olten insbesondere vom deutschen Duo Victoria Bieneck und Isabel Schneider, aber auch von der Schweizer Nummer 2, Céline Baumann und Duja Gerson, herausgefordert.

Das Turnier startete bereits gestern Abend mit den Qualifikationsspielen sowie den ersten vier Spielen der ersten Runde. Heute Freitag geht es um 16 Uhr weiter. Das letzt Spiel des Tages wurde auf 21 Uhr angesetzt. Am Samstag läuft das Turnier von 12 bis 22 Uhr. Das erste Spiel vom Sonntag wurde auf 10 Uhr angesetzt, die beiden Finals finden um 16 Uhr (Männer) und 17 Uhr (Frauen) statt.

Marco Krattiger und Florian Breer winkt am Turnier in Olten die Chance, den Hattrick zu holen. Sie gewannen die Turniere in Kloten und Basel, beim ersten Event Ende Juni in Locarno war das Team nicht am Start. In Kloten spielten sich Krattiger/Breer ohne Satzverlust in den Final, in welchem sie sich gegen die beiden Deutschen Julius Thole und Clemens Wickler durchsetzten. In etwas mehr als einer Stunde mit 16:21, 25:23 und 15:13.

Die Spielzeiten in Olten: Freitag 16 bis 22 Uhr, Samstag 12 bis 22 Uhr, Sonntag 10 bis 18 Uhr.

Die Spielzeiten in Olten: Freitag 16 bis 22 Uhr, Samstag 12 bis 22 Uhr, Sonntag 10 bis 18 Uhr.

Patrick Lüthy

Etwas harziger lief es zwei Wochen später in Basel. In den drei Spielen auf dem Weg in den Final gaben Krattiger und Breer jeweils einen Satz ab. Souverän war dann dafür die Leistung im Final mit dem 2:0-Erfolg gegen Leo Dillier und Simon Hagenbuch. Nun wollen die beiden in Olten das Triple holen.

Das Duo um Quentin Métral und Yves Haussener, auf Platz zwei der Setzliste, wird etwas dagegen haben. Die beiden landeten bei allen drei Turnieren der Beachtour 2021 auf dem Podest und wollen nun endlich zuoberst stehen. Nicht nur die Schweizer Teams, sondern auch Konkurrenten aus dem Ausland kämpfen um die Podestplätze. Allen voran die beiden Brüder Sam und Ben O’Dea aus Neuseeland. Sie erreichten vor zwei Wochen beim Turnier in Basel den dritten Platz und wollen in Olten mit dem Finaleinzug den nächsten Schritt machen.

Nebst der Quali fanden am Donnerstagabend auch die ersten der ersten Runde statt. Böbner/Vergé-Dépré gewannen gegen Hübscher/Schaltegger klar in zwei Sätzen (21:10, 21:12). Die Topfavoritinnen treffen am Samstag um 14 Uhr im Winners-Table auf Lena Plesiutschnig und Katharina Schützenhöfer. Die beiden Österreicherinnen setzten sich im zweiten Spiel vom Donnerstagabend gegen Stähli/Betschart mit mit 21:16 und 21:18 durch. Auch bei den Männern lieferte das topgesetzte Duo am ersten Turniertag einen souveränen Start ab. Quentin Métral und Yves Haussener liessen den Qualifikanten Severin Breer und Lino Steinmann keine Chance (21:13, 21:13).

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