Selzach
Bauernhaus in Selzach brennt fast vollständig nieder - mehrere Kühe sterben

Der Bauernhof Witi hat in der Nacht auf Freitag gebrannt. Das Ökonomiegebäude ist vollständig niedergebrannt, im Wohntrakt wurde der Dachstock ein Raub der Flammen. Mehrere Kühe kamen ums Leben.

Franz Schaible
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Der Bauernhof Witi brannte in der Nacht auf Freitag.
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Bauernhaus wird bei Brand in Selzach zerstört
Rauch und Flammen steigen auf.
Mehrere Kühe kamen ums Leben.
Feuerwehr-Mann im Einsatz.
Die beiden Hofhunde konnten gerettet werden. Vier Bewohner wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Vier Bewohner wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Die Feuerwehr konnte nichts ausrichten.
Der Sachschaden wird auf mehrere 100‘000 Franken geschätzt

Der Bauernhof Witi brannte in der Nacht auf Freitag.

Kapo SO

Eine riesige, schon von weit sichtbare Rauchwolke schwebte über der Selzacher Witi. Der Bauernhof Witi stand in Vollbrand. Das Ökonomiegebäude wurde vollständig zerstört. Das Feuer griff auch auf das angebaute Wohnhaus über und beschädigte den Dachstock. Den unverzüglich ausgerückten Feuerwehren Selzach, Bellach und Grenchen gelang es, ein Übergreifen auf das Wohnhaus weitgehend zu verhindern.

Ebenso gelang es, einen Grossteil der Kühe rechtzeitig aus dem Stall in Sicherheit zu bringen, wie Thalia Schweizer, Sprecherin der Kantonspolizei Solothurn vor Ort erklärte. Leider seien aber mehrere Kühe im Stall ums Leben gekommen. Gerettet werden konnten die beiden Hofhunde.

Die vier Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen. Sie wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. Ein Bewohner wurde leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf mehrere 100‘000 Franken geschätzt.

Der Alarm sei um cirka 3.50 Uhr bei der Notrufzentrale eingegangen, sagte Schweizer weiter. Die Rettungskräfte waren mit einem Grossaufgebot vor Ort. Im Einsatz standen die Feuerwehren von Selzach, Grenchen und Bellach. Um 5 Uhr sei es den Rettungskräften gelungen, den Brand unter Kontrolle zu bringen, erklärte Schweizer.

Die Feuerwehr sei aber noch vor Ort. Nach wie vor herrsche eine grosse Rauchentwicklung und es gebe noch mehrere kleinere Brandherde zu bekämpfen.

Die Brandursache ist noch nicht geklärt und wird derzeit durch die Spezialisten der Brandermittlung untersucht.