Polizei ermittelt
Bankräuber von Recherswil weiterhin auf der Flucht

Einen Tag nach dem Überfall auf die Raiffeisenbank in Recherswil sind die restlichen Täter weiterhin flüchtig. Um die Ermittlungen nicht zu Gefährden, hält die Polizei Informationen über den von Passanten gefassten Mann zurück.

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Banküberfall in Recherswil
9 Bilder
Mit diesem Auto fuhren die Täter bei der Bank vor.
Zur Zeit des Überfalls waren Kunden in der Bank
Die Räuber liessen ihr Fahrzeug stehen.
Die Polizei untersucht den Tatort und das Fahrzeug.
Das Fahrzeug wird gründlich untersucht.
Die Polizei sicherte den Tatort ab
Mindestens ein weiterer Täter konnte flüchten.
Die Berner Polizei unterstützt die Solothurner Behörden bei der Fahndung.

Banküberfall in Recherswil

Philipp Ammann/Tele M1

Aus ermittlungstaktischen Gründen könne man keine Angaben zu den Ermittlungen machen, erklärte Andreas Mock, Sprecher der Kantonspolizei Solothurn, am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Schüsse im Schalterraum

Unbekannte hatten am Samstagmorgen kurz nach 9 Uhr die Filiale der Raiffeisenbank in Recherswil überfallen. Im Gebäude gaben die maskierten Männer mehrere Schüsse ab. Dabei wurde aber niemand verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen fuhren die Männer mit einem blauen Kleinwagen vor die Bank. Zwei von ihnen betraten daraufhin die Bank und verlangten Geld. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich im Schalterraum mehrere Bankangestellte und Kunden auf.

Ein Mann in Haft

Die Männer flohen mit einer Beute von mehreren Tausend Franken. Bei der Flucht konnten Passanten einen der mutmasslichen Täter überwältigen und der Polizei übergeben. Er befindet sich in Haft.

Laut Polizeiangaben waren die mutmasslichen Bankräuber dunkel gekleidet, zwischen 20 und 30 Jahren alt, trugen ein Tuch vor dem Gesicht und sprachen Französisch.

Obwohl die Polizei umgehend eine Fahndung einleitete, fehlt von den anderen Tatverdächtigen jegliche Spur. Personen, die vor oder nach der Tat auffällige Beobachtungen gemachten haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.