Dies, weil in der Ausschreibung zum Saisonauftakt nicht auf die eingeschränkte Nutzung hingewiesen worden sei. «Sie haben vorsätzlich die ab Woche 32/33 eingeschränkte und teils unangenehme Nutzung der Badi einfach verschwiegen», schreibt der Badegast in einer Beschwerde an die Schwimmbadkommission Gerlafingen. Hätte der Badegast dies gewusst, hätte er möglicherweise auf den Kauf einer Saisonkarte verzichtet, so die Kritik. Im Brief folgt ein umfassender Beschwerdekatalog.

Kurt Wüthrich, der Präsident der Betriebskommission vom Schwimmbad Eichholz, kennt die Beschwerde noch nicht. Die Kommission hat aber an der letzten Sitzung zwei weitere Beschwerdebriefe diskutiert. «Die Betriebskommission ist nicht schuld an der Standortwahl und Terminierung der Ausstellung. Das haben die Trägergemeinden so bestimmt.» Einen formellen Entscheid gebe es nicht. «Die Ammänner fanden, der Standort ist eine gute Idee.» Die Betriebskommission sei von Anfang an im Organisationskomitee der Ausstellung vertreten gewesen. «Unser Vorschlag, die Ausstellung am Ende der Badesaison zu terminieren, konnte wegen der Überschneidung mit der HESO nicht realisiert werden.»

Wiedergutmachung gefordert

Andererseits sei die Ausstellung mit 15000 Besucherinnen und Besuchern ein Erfolg gewesen. «Nach den Sommerferien kommen nicht mehr viele Gäste ins Schwimmbad. Unsere Stammgäste konnten immer schwimmen», erklärt Wüthrich. Zudem sei der Termin der Gewerbeausstellung im Saisoneröffnungsinserat publik gemacht worden. Der Badegast schlägt im Beschwerdebrief eine Wiedergutmachung vor, etwa mit einer Reduktion des Abos 2013 oder mit einem Gutschein fürs Schwimmbadrestaurant. «Wir werden sicher alle Beschwerden beantworten. Wie und ob wir uns erkenntlich zeigen, sehen wir dann», so Wüthrich