Der Winter ist für wild lebende Tiere eine grosse Herausforderung – es gilt, die kalte Jahreszeit mit ihren tiefen Temperaturen und dem wenig üppigen Nahrungsangebot zu überstehen. Auch die Pflanzen reagieren auf die sich ändernden Lebensbedingungen.

Wir Menschen verkriechen uns in wohl gewärmte, trockene Stuben und haben gefüllte Kühlschränke. In freier Natur und im menschlichen Umfeld wild lebende Tiere müssen sich mit dem begnügen, was der Lebensraum ihnen bietet, viele Tierarten wandern aus oder fliegen weg in wärmere Gegenden und die Pflanzen, die ja nicht einfach weggehen können, reagieren mit Rückzug.

An der Abendführung auf Schloss Landshut vom 13. Oktober werden im Schlosspark jene tierischen Parkbewohner aufgesucht, die hierbleiben, oder die während des Winters zuziehen. Man kann beobachten, wie sich die Pflanzenwelt im Herbst verändert und was dieser Veränderung zugrunde liegt.

Michael Flühmann, Parkverantwortlicher der Stiftung Schloss Landshut, und Ulrike Cyrus, Betriebsleiterin der Stiftung Wildstation Landshut, zeigen, wie die im Schlosspark überwinternden Wildtiere und auch die Pflanzenwelt im Laufe der Evolution ihre eigenen, ihrem Lebensraum genial angepassten Strategien entwickelt haben, um Kälte und Nahrungsknappheit zu trotzen. (mgt)

Donnerstag, 13. Oktober, 18 Uhr – Führung kostenlos, Dauer ca. 1½ Stunden, Treffpunkt Schlosshof. Lesung und Musik zum Ausklang der diesjährigen Saison im Schloss Landshut. Sonntag, 16. Oktober 2016, 14 Uhr, Festsaal Schloss Landshut. Anmeldung empfohlen.