Feldbrunnen-St.Niklaus
Anita Panzer ist neu im Gemeinderat und schon fürs Präsidium nominiert

Am Sonntag ist Anita Panzer (FDP) mit den meisten Stimmen in den Gemeinderat von Feldbrunnen-St.Niklaus gewählt worden. Jetzt nominiert sie die FDP gleich noch fürs Gemeindepräsidium.

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Anita Panzer will Gemeindepräsidentin werden.

Anita Panzer will Gemeindepräsidentin werden.

Zur Verfügung gestellt

Die FDP.Die Liberalen Feldbrunnen-St.Niklaus hat an ihrer Nominationsversammlung vom Dienstagabend ihre neugewählte Gemeinderätin Anita Panzer ohne Gegenstimme als Kandidatin für das Gemeindepräsidium nominiert.

Ebenfalls nominiert hat die Ortspartei den wiedergewählten Gemeinderat und Ortsparteipräsidenten Thomas Schluep als Kandidaten fürs Vize-Gemeindepräsidium, wie sie am Mittwoch mitteilt.

Gemeinderat Paul Meier, der im Vorfeld Interesse am Gemeindepräsidium bekundet hatte, zog seine Kandidatur «aus persönlichen Überlegungen und zum Wohl der Partei» zurück. Am Montagabend hatte auch Rolf Hofer seine Kandidatur zurückgezogen, dies zugunsten von Anita Panzer, wie er sagte.

«Der Herausforderung stellen»

Der jetzige Gemeindepräsident, Rolf Studer, würdigte an der von rund 40 Personen besuchten Versammlung die grossen Verdienste von Paul Meier als Gemeinderat. Sein Rückzug sei eine grossmütige Geste. Auch Panzer spricht von einer «grossartigen Geste». «Er warnte schon, es sei ein Stahlbad, in das ich mich begebe. Deshalb bin ich glücklich darüber, dass er mir seine Unterstützung zusicherte. Es war sicher kein einfacher Schritt für ihn», sagt sie auf Anfrage gegenüber az.

Bei den Gemeinderatswahlen vom Sonntag hatte Anita Panzer mit 307 Stimmen das beste Resultat aller Kandidaten für den Gemeinderat von Feldbrunnen-St.Niklaus geholt. Sie selber zeigte sich überrascht und erfreut über das Resultat: «Ich weiss, dass etwas Grosses auf mich zu kommt, und dem begegne ich auch mit grossem Respekt.»

Die FDP ist von Ihnen überzeugt. Wie sieht dies nun bei Ihnen selber aus, sind Sie auch überzeugt von sich?

Ich habe sicher vieles zu lernen, bevor ich das Amt übernehmen könnte und auch danach. Ich vertraue auf meine schnelle Auffassungsgabe. Und klar: wenn ich es mir nicht zugetraut hätte, hätte ich mich nicht der Wahl gestellt.

Auf welche Fähigkeiten werden Sie als mögliche Gemeindepräsidentin, gewählt sind Sie ja noch nicht, zählen?

Auf meine kommunikativen Fähigkeiten und auf meine offene Art. Es braucht zudem eine gewisse Entscheidkraft. Hier zähle ich auch auf den Gemeinderat.

Welche Aufgaben würden sie in den nächsten Jahren in Feldbrunnen erwarten?

Ein grosses Thema sind immer die Finanzen. Können wir den tiefen Steuerfuss halten? Die Ortsplanungsrevision ist im Gange. Da stellt sich die Frage, wie können wir das Dorf attraktiver gestalten. Wichtig ist auch, dass wir die Schule im Dorf erhalten können.

Interview: Urs Byland

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