Subingen
Angehörige werden nicht mehr mit Glasscheibe von Verstorbenen getrennt

Seit Ende November war die Friedhofhalle in Subingen wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Pünktlich zu Ostern wird die sanierte Friedhofhalle wieder geöffnet. Die Räumlichkeiten wurden vergrössert.

Rahel Meier
Drucken
Teilen
Die Friedhofhalle in Subingen wird an Ostern wieder geöffnet.

Die Friedhofhalle in Subingen wird an Ostern wieder geöffnet.

Rahel Meier

Verstorbene mussten seit Ende November auswärts aufgebahrt werden. Die Friedhofhalle gehört der Einwohnergemeinde, der Kredit von 285 000 Franken für den Umbau und die Sanierung wurde an der Gemeindeversammlung im Dezember 2011 gesprochen. Die Halle präsentiert sich nun komplett neu.

Denn bei den Sanierungs- und Umbauarbeiten wurden auch die Wünsche und Anliegen der Bestatter aufgenommen. «Die Zeiten haben sich seit dem Bau der Friedhofhalle im Jahr 1970 verändert. Die Angehörigen der Verstorbenen haben heute andere Bedürfnisse», erklärt Gemeindepräsident Hans Ruedi Ingold.

Mehr Platz

Bereits vor längerer Zeit wurde das Dach der Friedhofhalle erneuert, da es undicht war. Die Gebäudehalle wurde jetzt nicht weiter saniert, so Ingold. Innen hingegen wurden die Decken, die Wände und auch die Böden komplett erneuert. Ebenfalls die Toilettenanlagen sind neu.

Für die Angehörigen das Wichtigste: Die beiden Aufbahrungsräume wurden vergrössert. Neu soll es so möglich sein, näher am Sarg zu sitzen. Die Glaswand, die bisher diejenigen, die Abschied von einem Verstorbenen nehmen wollten, vom Sarg trennte, ist entfernt worden.

Auch im Vorbereitungsraum, in dem die Verstorbenen eingesargt werden, hat es neu mehr Platz. Möglich wurde dies, weil der sogenannte Blumenraum aufgehoben wurde. Dieser wurde kaum mehr genutzt. «Ausserdem können die Blumen nun wegen der grösseren Räume bei den Verstorbenen hingestellt werden. Da gehören sie ja eigentlich auch hin», so Ingold.

Aktuelle Nachrichten