Riedholz
Am Wallierhoftag konnten Bauernhoftiere hautnah erlebt werden

Dank den angenehmen Temperaturen hatten sehr viele den Weg nach Riedholz gefunden. Besonders Familien mit Kindern genossen es, die verschiedenen Hoftiere einmal aus der Nähe betrachten und manchmal sogar streicheln zu dürfen.

Rebekka Balzarini
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Impressionen vom Wallierhoftag in Riedholz
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Wallierhoftag
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Wallierhoftag

Impressionen vom Wallierhoftag in Riedholz

Felix Gerber

Die berittene Artilleriemusik Solothurn gab am Wallierhoftag nicht alleine den Takt an. Zusätzlich sorgten der Tambourenverein Laupersdorf-Thal, die Jazzband «Gascho kreativ», der Wallierhofchor und die Schwyzerörgeli Schülergruppe aus dem Wasseramt für musikalische Unterhaltung. So wurde es in der Festwirtschaft den ganzen Nachmittag über nicht langweilig. Wen es nach dem Verzehr von feinen Grilladen und einem bunten Salat doch nicht mehr auf den Festbänken hielt, der konnte sich die Zeit mit einer der vielen verschiedenen Aktivitäten vertreiben.
Riechen und schmecken

Nachdem die Ohren schon mit guter Musik verwöhnt worden waren, lohnte sich ein Abstecher in den Garten der Sinne, wo man mit verschiedenen Spielen die Körpersinne einem Test unterziehen konnte. So gab es einen Barfussweg mit immer neuen Untergründen oder die Möglichkeit, Tees zu probieren und die jeweilige Sorte zu erraten. Weiter gab es ein Spiel, bei welchem man Pflanzen am Geruch erkennen musste.

Probieren und riechen konnte man auch auf dem Markt vor der Festwirtschaft, an dem regionale Produkte aller Art zum Verkauf angeboten wurden. Das Angebot reichte von Käse und Würsten über Trockenobst und Honig bis hin zu Kleidungsstücken für Kinder. Bei schönem Wetter waren vor allem die frischen, selbst gemachten Glacen und Milchshakes ein Renner. Und wer sich später zu Erholung in die Kaffeestube setzte, konnte schwerlich dem herrlichen Torten- und Kuchenangebot widerstehen.

Vielseitiges Kinderprogramm

Für die Jüngsten hatte der Wallierhoftag wie jedes Jahr sehr viel zu bieten. Begeistert jagten die kleineren Kinder im Streichelzoo den Ferkeln hinterher, welche sich über die jungen Besucher freuten, sie neugierig beschnupperten und teilweise zum Anbeissen fanden. «Mami, es het mi Zeche welle esse!», rief eine kleine Besucherin halb entsetzt, halb begeistert.

Ein wenig mehr Respekt hatten die meisten Kinder vor den doch schon grossen Kälbern, aber auch diese liessen sich geduldig streicheln, wenn man denn einmal Mut dazu gefasst hatte. Gänzlich ungefährlich war es dann bei der Kleintierausstellung, wo es Kaninchen, Kanarienvögel und Hühner zu bestaunen gab.
Neben den Tieren waren das Ackersurfen und das Stangenklettern grosse Attraktionen. Um sich auch im Kinderprogramm am Motto «Wallierhof im Takt» zu orientieren, gab es einen Sing-Workshop für Kinder und einen Klangkörperwettbewerb. Für die älteren Kinder standen Balancieren auf der «Slackline» und Nägel im Takt in ein Brett schlagen auf dem Programm.
Faszinieren liessen sich viele der Besucher auch vom Lehrbienenstand. So konnte man verschiedene Honigsorten probieren und in den Bienen-Schaukästen die fleissigen Honigsammlerinnen bei der Arbeit beobachten.