Regionalverkehr
Alter RBS-Bahnhof wird durch neuen Tiefenbahnhof ersetzt

Der aus allen Nähten platzende Bahnhof des Regionalverkehrs Bern-Solothurn (RBS) in Bern soll bis 2025 durch einen neuen, viergleisigen Tiefbahnhof ersetzt werden.

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RBS-Bahnhof in Bern. (Symbolbild)

RBS-Bahnhof in Bern. (Symbolbild)

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Dieser kommt direkt unterhalb der SBB-Gleise im Bahnhof Bern zu liegen, wie die Projektverantwortlichen am Dienstag vor den Medien in Bern bekanntgaben. Verworfen wurde die Idee, den bestehenden Bahnhof, der sich ebenfalls auf dem Gelände des Bahnhofs Bern, etwas abseits der SBB-Anlagen befindet, zu sanieren und auszubauen.

Die Variante Tiefbahnhof schneide gegenüber der anderen Variante in allen Punkten besser ab, hielt RBS-Direktor Fabian Schmid fest.

Der neue Tiefbahnhof soll direkt unterhalb der SBB-Gleise 2 bis 7 zu liegen kommen. Mit dem Bau wollen die Verantwortlichen 2016 beginnen. Auf diesen Tiefbahnhof abgestimmt erstellt die SBB im gleichen Zeitraum eine zweite Personenunterführung mit einem zusätzlichen Hauptzugang beim Bubenbergzentrum.

522 Millionen Franken Baukosten

Die Baukosten sind heute erst in groben Zügen bekannt. Für den RBS-Bahnhof werden sie auf 522 Millionen Franken veranschlagt. Die Kosten für die erste Ausbauetappe der SBB mit dem Zugang Bubenberg werden auf 345 Millionen Franken geschätzt.

Der in den 1950-er Jahren geplante RBS-Bahnhof war ursprünglich auf etwa 16'000 Passagiere pro Tag ausgelegt. Heute passieren den Bahnhof täglich bis zu 60'000 Personen.

Der RBS bedient ein grosses Agglomerationsgebiet und ist Teil der S-Bahn Bern. Er zählt mit über 26 Millionen Fahrgästen pro Jahr zu den am stärksten frequentierten Privatbahnen der Schweiz.

Der neue RBS-Tiefbahnhof ist der erste Teil eines umfangreichen Bau- und Investitionsprojekts, mit dem der gesamte Bahnhof Bern in den kommenden Jahren schrittweise ausgebaut werden soll.

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