Langendorf
Alles ist im Altersheim Ischimatt nach einem Umbau heller geworden

Nach eineinhalb Jahren Bauzeit präsentiert sich das Alters- und Pflegeheim Ischimatt in Langendorf in einem neuen Kleid.

Rahel Meier
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Langendorf Ischimatt
11 Bilder
Das Café, das auch öffentlichen Besuchern offen steht
Das Café, das auch öffentlichen Besuchern offen steht
Zwischengang mit LED-Beleuchtung
Blick in ein Einerzimmer
Blick in ein Einerzimmer
Blick in ein Doppelzimmer
Blick in ein Doppelzimmer
Bewohner-Restaurant
Bewohner-Restaurant
Blick in die neue Küche

Langendorf Ischimatt

Hanspeter Bärtschi

Eine neue Küche, ein neues Bewohner-Restaurant, ein neues Café und 20 neue Bewohner-Zimmer. Das ist das Resultat der Umbauarbeiten der letzten eineinhalb Jahre im Alters- und Pflegeheim Ischimatt.

Gestartet wurde am 6. Mai 2013 mit einem offiziellen Spatenstich. Als Erstes wurde der Annexbau, in dem vorher die Musikschule der Gemeinde untergebracht war, ausgehöhlt und neu für die Bedürfnisse des Heimes ausgebaut. In den oberen Stockwerken entstanden Bewohner-Zimmer. Im Erdgeschoss wurde die neue Küche eingebaut. Auf Letztere ist Heimleiter Markus Rusterholz doch ein kleines bischen stolz. «Unser Küchenteam hat sie massgeblich mitgeplant und mitgestaltet.» Die Küche sei in der logischen Abfolge der Arbeitsschritte von der Anlieferung bis hin zur Abwaschküche aufgebaut. Dazu kommen die diversen Kühlräume, die nach den heutigen Vorschriften nötig sind. Die alte Küche des Heimes war für das Kochen von 50 bis 60 Mahlzeiten ausgerichtet. Heute werden aber rund 180 Mahlzeiten zubereitet. «In der neuen Küche könnten wir bis 250 Essen produzieren», so Rusterholz.

Mehr Personal: In allen Bereichen aufgestockt

Der Ausbau des Alters- und Pflegeheimes verlangt auch mehr Personal. Aufgestockt wurde in allen Bereichen, das heisst in der Pflege, der Hauswirtschaft und der Küche. Rund 100 Personen sind in 75 Vollzeitstellen tätig. «Dem Personal gebührt ein grosses Lob», so Rusterholz. Während der Umbauzeit sei die Arbeit manchmal arg schwierig gewesen. «Alle haben mitgeholfen, dass es den Bewohnern dabei gut ging.» (rm)

Freundlich und doch neutral

Das neue Bewohner-Restaurant und das neue Café liegen im Parterre direkt nebeneinander. Die Räume fliessen ineinander über und sind hell, warm und freundlich. Je nach Jahreszeit werden mit Dekorationen Akzente gesetzt. Gestern Freitag wurden die Räumlichkeiten offiziell eingeweiht. Schon am Donnerstagabend durften die Bewohnerinnen und Bewohner gemeinsam mit dem Stiftungsrat und den Architekten den alljährlichen Racletteabend in den neuen Räumen geniessen.

Bis nächsten Frühling wird dann auch noch die Aussenanlage mit dem Gartenrestaurant fertig gestaltet. «Es soll eine Begegnungszone für alle Einwohner entstehen», so Rusterholz. Die Wege in der Anlage sind hindernisfrei und für die Kleinen wird ein Spielplatz gebaut. Dazu werden Fitnessgeräte platziert, die sich speziell für ältere Menschen eignen.

Neue Bewohner-Zimmer entstanden auch im eigentlichen Hauptbau. Einige dieser Zimmer haben einen direkten Blick auf den Jura. Zusätzlich wurden zwei Badezimmer mit Spezialbadewannen eingebaut. Das «Ischimatt» hat jetzt 42 Einer- und 17 Doppelzimmer. Laut Rusterholz sind zurzeit noch 12 Betten frei. «So haben wir im Moment Platz um etwas mehr Ferienbetten zur Entlastung von Angehörigen anzubieten.»

Weitere Arbeiten folgen

In den nächsten Monaten wird das bisherige Café in einen Aktivierungsraum umgebaut. Zudem wird ein neues Farb- und ein neues Lichtkonzept umgesetzt. Alle Lichter werden auf LED umgerüstet. «Die Gänge werden künftig besser ausgeleuchtet. Das ist gerade auch für Personen mit Sehbeeinträchtigungen wichtig.» Ausserdem würden damit rund 10 Prozent Energiekosten eingespart. Im ganzen «Ischimatt» gibt es neu auch W-lan für die Bewohner. «Und das wird durchaus genutzt», so Rusterholz.

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