Das erforderliche Baugesuch dazu sei bewilligt, teilt die AEK mit.

Die Heizzentrale steht vor dem Damm des Emmenkanals bei der Emmenhof-Garage, wo AEK aus der Dampfleitung der Kehrichtverbrennungsanlage (Kebag) Wärme entnimmt. Über das Fernwärmenetz wird die Wärme zu den Endkunden transportiert.

Im Endausbau stehen rund 3.5 Megawatt für Heizung und Warmwasser ganzjährig zur Verfügung; damit könnten rund 550 Haushalte mit Wärme versorgt werden. AEK freut sich, bald die ersten Industrieliegenschaften in Derendingen mit umweltfreundlicher Fernwärme der Kebag zu versorgen.

Weiterer Ausbau geplant

Zur erfolgreichen Realisierung beigetragen hat auch die Gemeinde Derendingen. Kuno Tschumi, Gemeindepräsident, war von Anfang an begeistert vom Projekt: «Wir sind stolz auf diese ganz be-sondere Art der nachhaltigen Energiegewinnung. Wir produzieren aus Abfall Energie - Das ist besser als jede Ölquelle.»

Bereits sind Planungsarbeiten für eine Erweiterung Richtung Mühlegasse im Gange. Später soll die Leitung weiter zum Steinmattschulhaus geführt werden. Weitere angrenzende Quartiere kön-nen - bei entsprechendem Energiebedarf und genügend Anschlussinteressenten - ebenfalls erschlossen werden.

Fördertopf ist noch gut gefüllt

Für das Projekt hat AEK Fördergelder des Kantons Solothurn erhalten. Neue Kunden können bis Ende 2014 davon profitieren. Die Fördergelder gehen vollumfänglich an die Kunden des Wärme-verbundes Derendingen. (mgt)