Kienberg
Abgebranntes Jagdhaus – Jagdgesellschaft bangt um Wiederaufbau

Am Dienstagabend ist aus bisher unbekannten Gründen ein in einem Wald bei Kienberg stehendes Jagdhaus komplett niedergebrannt. Verletzt wurde niemand. Bruno Gubler, Präsident der Jagdgesellschaft Kienberg bangt nun um den Wiederaufbau des Jagdhauses.

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Am Dienstagabend brannte ein Jagdhaus in einem Wald nahe Kienberg aus bislang unbekannten Gründen nieder.

Am Dienstagabend brannte ein Jagdhaus in einem Wald nahe Kienberg aus bislang unbekannten Gründen nieder.

Kapo SO

Am Dienstagabend, 24. Januar, ging kurz vor 20 Uhr die Meldung bei der Kantonspolizei Solothurn ein, dass in einer Waldlichtung bei Kienberg ein Haus brenne. Umgehend wurde die Feuerwehr Kienberg aufgeboten.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das als Jagdhaus genutzte Gebäude in Vollbrand. Durch das Feuer wurde das Haus vollständig zerstört. Personen wurden keine verletzt.

Präsident der Jagdgesellschaft Kienberg meint gegenüber Tele M1: « Es ist schade. Wir hatten hier immer gute Zusammenkünfte, hauptsächlich während der Herbstjagd. Die Treiber hatten hier einen Unterstand und konnten sich umziehen.»

Wie Tele M1 berichtet, seien die Flammen kilometerweit zu sehen gewesen. Auch Gibler sah die Flammen vom Dorf aus, man habe aber nicht mehr viel tun können.

Das Jagdhaus gehörte einem Mitglied der Jagdgesellschaft. Trotzdem geben sich alle Mitglieder solidarisch und wollen beim Aufbau behilflich sein. Ob es aber zu einem erneuten Aufbau kommt ist noch nicht sicher man hat Angst, dass dies rechtlich nicht mehr möglich ist. Denn, so Gibler: «Das Haus stand ausserhalb von der Bauzone und Gebäude ausserhalb der Bauzone sind schwierig zu erstellen.»

Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Franken. Die Brandursache ist noch unklar und wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn untersucht. (pks)