Kriegstetten
6000 Dominosteine in einer Reihe aufgestellt

Der Fantasie freien Lauf lassen – das war das Ziel der «Jupiii Kinderwoche» in der reformierten Kirche in Kriegstetten. 57 Kinder aus den umliegenden Gemeinden beteiligten sich an dem Anlass.

Jasmin Heri
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Kinderwoche in Kriegstetten
14 Bilder
Die Kinder bauen in der Kirche bis zu 6000 Dominosteine auf
Die Kinder bauen in der Kirche bis zu 6000 Dominosteine auf
Die Kinder bauen in der Kirche bis zu 6000 Dominosteine auf
Die Kinder bauen in der Kirche bis zu 6000 Dominosteine auf
Die Kinder bauen in der Kirche bis zu 6000 Dominosteine auf
Die Kinder bauen in der Kirche bis zu 6000 Dominosteine auf
Die Kinder bauen in der Kirche bis zu 6000 Dominosteine auf
Die Kinder bauen einen beachtlichen Jenga-Turm
Die Kinder bauen in der Kirche bis zu 6000 Dominosteine auf
Die Kinder bauen aus Kartons und Tuecher ein Haus
Basteln mit viel Hingabe
Basteln mit viel Hingabe
Basteln mit viel Hingabe

Kinderwoche in Kriegstetten

Hanspeter Bärtschi

Davon waren 40 Kinder zwischen 5 und 9 Jahren sowie 17 Helferinnen ab der 4. Klasse. «Jedes Kind darf an der Kinderwoche teilnehmen», erklärte Sonja Graber, Leiterin der «Kinderwoche», «dieses Jahr sind zwei jüdische Kinder dabei.»

Es spiele keine Rolle, welcher Konfession das Kind angehöre. «Die Kirche soll ein Ort der Begegnung sein», so Graber. Mehr Platz für Begegnungen schafft auch der fertiggestellte, neue Anbau der Kirche. Ganz nach diesem Motto «Bauen» bastelten, malten und vor allem bauten die Kinder an der diesjährigen Kinderwoche.

Kinderlachen in der Kirche

Ein rosa Farbklecks hier, ein gelber dort: An den frisch gestrichenen Wänden der reformierten Kirche finden sich nach zwei Stunden tatkräftigem Basteln einzelne Flecken. Das scheint aber niemanden zu stören: «Das Gotteshaus gehört diese Woche ganz den Kindern», so Sonja Graber. In der Pause stürmen die jungen Besucher durch die Gänge oder vergnügen sich im draussen aufgestellten «Marokkaner Zelt». Aufgeregte Stimmen der Helferinnen übertönen das Kinderlachen. Die grossen Kinder tragen die kleinen – ein buntes Durcheinander. «Er het mi gäge d Wand drückt», empört sich ein Mädchen. Doch als die Leiterin die Kinder hineinruft, ist der Zwischenfall bereits vergessen.

Kinder in kunterbunten Jacken huschen die Treppe hoch. Einzelne bleiben stehen, schauen verwirrt umher und suchen ihre Gruppe. Jede Stunde wird rotiert, zwischen den vier Bastelräumen. Oben wird modelliert, in der Mitte werden Töpfe mit farbigen Punkten versehen, unten Stelen verziert und im Kirchenraum platzieren die Kinder 6000 bunte Dominosteine in einer Reihe. An zwei Nachmittagen ging es so zu und her, und am Donnerstagnachmittag machten sich die Kinder auf in den Wald. An der frischen Luft sammelten sie Naturmaterialien für ihre Stelen und suchten versteckte Ostereier. «Der Osterhase hat vergangenes Wochenende auf dem Weg ins Dorf ein paar kleine Sachen verloren», sagt die Leiterin lächelnd.

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