Deitingen
423 Kinder aus acht Gemeinden laufen und springen um die Wette

Beim Jugitag in Deitingen waren die Knaben und Mädchen in Einzel- und Gruppenwettkämpfen mit vollem Elan und Einsatz dabei. Insgesamt nahmen 423 Kinder und 60 Leiter am Jugitag teil.

Marco Wyss
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Kantonaler Jugitag 2014 in Deitingen
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Kantonaler Jugitag 2014 in Deitingen
Kantonaler Jugitag 2014 in Deitingen
Kantonaler Jugitag 2014 in Deitingen
Kantonaler Jugitag 2014 in Deitingen
Kantonaler Jugitag 2014 in Deitingen
Kantonaler Jugitag 2014 in Deitingen
Kantonaler Jugitag 2014 in Deitingen
Kantonaler Jugitag 2014 in Deitingen
Kantonaler Jugitag 2014 in Deitingen
Kantonaler Jugitag 2014 in Deitingen
Kantonaler Jugitag 2014 in Deitingen
Kantonaler Jugitag 2014 in Deitingen
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Kantonaler Jugitag 2014 in Deitingen
Kantonaler Jugitag 2014 in Deitingen
Kantonaler Jugitag 2014 in Deitingen
Kantonaler Jugitag 2014 in Deitingen
Kantonaler Jugitag 2014 in Deitingen
Kantonaler Jugitag 2014 in Deitingen
Kantonaler Jugitag 2014 in Deitingen
Der kantonale Jugitag in Deitingen

Kantonaler Jugitag 2014 in Deitingen

Thomas Ulrich/Tina Dauwalder

«Hopp, hopp, hopp!», tönte es am Samstag von allen Seiten, als der Startschuss zum ersten 1000-Meter-Lauf fiel. Die Jungen und Mädchen spurteten los und machten sich auf zur ersten Runde.

Die Leiter standen im Zentrum und riefen ihren Schützlingen Anweisungen und Tipps zu: «Nicht zu schnell, teilt euch die Energie ein! Denkt daran, regelmässig zu atmen!» Doch die Ratschläge der Trainer gingen im euphorischen Geschrei der Eltern beinahe unter.

Als in der letzten Runde einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer anfingen zu schwächeln, rannten die Leiter mit ihnen und motivierten sie so gut es ging. Für den 13-jährigen Jonas Kofmehl aus Deitingen war dieser Lauf jedoch kein grosses Problem und er lief prompt als Erster durchs Ziel.

«Ich habe von Beginn an angezogen, fiel dann später etwas zurück und habe in der letzten Runde noch einmal alles gegeben», erklärte Jonas. Auf die Frage, ob die Konkurrenz für ihn gross war, grinst er frech und meint: «Nicht wirklich». Nach dem Lauf war dann auch schon Zeit für das Mittagessen. Am Morgen haben sich die Kinder aus den acht teilnehmenden Gemeinden im Einzelwettkampf gemessen. Disziplinen wie Weitsprung, Ballweitwurf und Läufe standen auf dem Programm.

150 Helfer und Helferinnen
Um sich für die Gruppenwettkämpfe am Nachmittag zu stärken, gab es am Mittag Penne mit Tomatensauce, Parmesankäse und Brot. Wenn jemand Lust auf mehr hatte, stand eine Festwirtschaft bereit, die keine Wünsche offen liess. «Der Erlös geht an den Turn- und Sportverein Deitingen», so OK-Präsident Daniel Stüdi, der regelmässig zwischen Sportplatz und Rechnungsbüro hin- und hermarschierte.

«Insgesamt nahmen 423 Kinder mit 60 Leitern teil. Die Zahl der Helferinnen und Helfer belief sich auf insgesamt 150 Personen», erzählt Stüdi. Der Grossteil der Eltern kam erst am Nachmittag zu den Gruppenwettkämpfen. Für den Jugitag wurde bewusst der Samstag gewählt, da viele Teilnehmer einen längeren Anfahrtsweg hatten und die Kinder so noch einen Tag haben, um sich auszuruhen, bevor es wieder in die Schule geht.

Über den Mittag spielten die Kinder Fussball, vertrieben sich die Zeit auf dem Spielplatz oder genossen die Sonne auf den mitgebrachten Badetüchern. «Liebe Kinder, denkt daran, euch einzucremen und genug Wasser zu trinken», redete der Platz-Speaker den Jungen und Mädchen ins Gewissen.

Am Nachmittag ging es weiter mit dem Finallauf des «schnellsten Jugelers». Im Final über 50 Meter gewann die neun Jahre alte Jasmine Jansen Lips souverän. Doch irgendetwas stimmte nicht, denn sie lief mit den Jungs zusammen und nicht mit den Mädchen. Aus dem administrativen Fehler wurde bald eine kleine Sensation, da Jasmine schneller als alle Mädchen und schliesslich auch schneller als alle Jungs lief.

«Wir haben eben eine super-schnelle Mannschaft!», tönte es aus der Ecke des SVKT Rudolfstetten. Später, während der Gruppenwettkämpfe, hörte man aus einer anderen Ecke: «Hopp Deitige!» Die Stimme gehörte Beat Schläfli, Leiter der Jugi Deitingen. Er stand neben dem Spielfeld des «Keulenstehlens» und gab seiner Mannschaft fleissig Anweisungen. «Das Wichtigste ist, dass die Kinder Spass haben. Sie kämpfen gut und wir sind überall mit dabei», freut er sich.