Weissenstein
35-Jähriger stirbt am Uhuru-Festival: «Wir stehen unter Schock»

Am Uhuru-Festival auf dem Weissenstein ist am Freitagmorgen ein 35-jähriger Mann verstorben. Zur Klärung der Todesursache wurde eine Untersuchung eingeleitet.

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Trotz Todesfall geht das Programm normal weiter.

Trotz Todesfall geht das Programm normal weiter.

Hanspeter Bärtschi

Worte findet Barblina Troxler, Medienverantwortliche vom Uhuru, nur schwer. «Es geht uns den Umständen entsprechend. Wir stehen noch unter Schock.»

Am sechsten Tag ist das sonst so idyllische Festival nicht wie sonst freudig in den Tag gestartet. Am Freitagmorgen mussten sich nämlich Ambulanz, Rega und Polizei auf den Solothurner Hausberg einfinden. Grund war ein medizinischer Notfall.

Doch weder die Reanimationsversuche eines Arztes auf dem Gelände noch die der angerückten Rettungskräfte hatten Erfolg: Ein 35-jähriger Mann verstarb trotz intensiver Versorgung noch vor Ort.

Er soll offenbar an Atembeschwerden gelitten haben. «Er hatte ein Asthma-Spray in den Händen und wahrscheinlich keine Luft mehr bekommen», vermutet Barblina Troxler. Das seien aber nur Spekulationen, betont sie. «Weshalb der Mann gestorben ist, können wir nicht sagen», sagt auch Kapo-Mediensprecher Andreas Mock. «Die Abklärungen laufen.» Die Gerichtsmedizin untersucht den Toten.

Normales Programm

Das Programm am Uhuru läuft heute trotz Todesfall normal weiter. «Wir informieren die Leute am Abend, wenn alle im Festzelt versammelt sind», sagt Troxler. Jetzt seien alle noch über das Gelände verstreut.

Das Uhuru ist das Festival für Musik und Tanz auf dem Weissenstein und findet vom 28. Juli bis zum 4. August 2013 statt. Besucher können in Workshops unter anderem jodeln, Alphorn oder Mundharmonika spielen und den westafrikanischen Tanz erlernen. (ldu)