Rund um Solothurn
22'000 Wohnungen und Geschäfte erhalten bis 2018 Zugang zum Glasfasernetz

Die GA Weissenstein GmbH und Swisscom haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Darin verpflichten sie sich, gemeinsam das Glasfasernetz in den Gemeinden Solothurn, Biberist, Zuchwil und Langendorf zu bauen.

Drucken
Teilen
Glasfaserkabel machen das Internet schneller (Archiv)

Glasfaserkabel machen das Internet schneller (Archiv)

Keystone

Insgesamt sollen laut Communiqué der GA Weissenstein bis 2018 rund 22‘000 Wohnungen und Geschäfte ans neue Netz angeschlossen.

Dies beinhaltet die rund 11‘000 Wohnungen und Geschäfte in der Stadt Solothurn, die bis Ende 2015 ans Glasfasernetz angeschlossen werden. Zusätzliche 11‘000 Wohnungen und Geschäfte werden in den Gemeinden Biberist, Zuchwil und Langendorf bis Ende 2018 erschlossen.

Gemeinden aufgeteilt

Die Absichtserklärung wurde bereits Ende 2012 unterzeichnet, letzte Woche nun der Kooperationsvertrag. Der Vertrag sieht vor, dass Swisscom die Stadt Solothurn ausbaut, während der Ausbau in den umliegenden drei Gemeinden von der GAW durchgeführt wird.

«Mit dem gemeinsamen Ausbau können zusätzliche Kosten und unnötige Beeinträchtigungen der Bevölkerung vermieden werden», schreibt die GA Weissenstein. Swisscom und GAW übernehmen je 50 Prozent der Kosten. Die in Solothurn bereits von Swisscom an das Glasfasernetz angeschlossenen Wohnungen und Geschäfte sind Bestandteil dieser Kooperation. Erste Dienste auf dem Glasfasernetz sind bereits in mehreren Quartieren erhältlich.

Vier Glasfasern pro Anschluss ermöglichen Wettbewerb

Beide Partner werden pro Wohnung und Geschäft mindestens vier Glasfasern verlegen. Das entspricht den Empfehlungen der Kommunikationskommission ComCom. Mit dem Glasfasernetz haben die Kunden die Wahl zwischen den Diensten von Swisscom, GAW oder anderen Telekommunikationsanbietern, die dank der vier Glasfasern ebenfalls Zugang zum neuen Netz erhalten. (mgt/ldu)