Bewusst hat Claudia Brander, Initiantin und Inhaberin der Alten Chäserei in Fulenbach, ausschliesslich Frauen fürs Mitmachen an der Ausstellung eingeladen. «Der Anlass soll sich von anderen absetzen», begründet sie den Entschluss. Mehr als 150 Homepages habe sie durchforstet und teilweise stundenlange Telefonate geführt, bis sie ihre Truppe für die erste FrauenArt beisammen hatte, berichtet sie.

«Nur Frauen - geht das gut?»

Als die Idee der FrauenArt bekannt wurde, bekam sie immer wieder zu hören: «Was, nur Frauen machen mit? Geht das gut?» Und sie habe dann geantwortet: «Natürlich geht das gut. Das spüre ich.» Im März dieses Jahres kamen die Frauen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren ein erstes Mal zusammen. Heute Freitag nun trafen sie in Fulenbach ein und richteten - nicht wenige unter Mithilfe einer männlichen Begleitung - die Ausstellung ein.

Der erste Eindruck: Die Schau ist ausserordentlich vielfältig. Zum einen aufgrund der sehr unterschiedlichen Werke und Materialien. Gearbeitet wurde mit Metall, Stein, Holz, Weiden, Mosaik, Glas, Keramik, Holzmasse, Plexiglas, Leinwand, Papier, Fotografie und Körper.

Zum andern stehen für die Präsentation ungewöhnliche Raumverhältnisse zur Verfügung: Wiesenflächen, Garten, Stuben Korridor und Keller. Die sich ändernden Lichtverhältnisse im Aussenraum verstärken die Wirkung zusätzlich.

Nur Samstag und Sonntag

Morgen Samstag um 14 Uhr wird die Ausstellung eröffnet und dauert bis Sonntag 18 Uhr. Die Ausstellenden sind Barbara Bösch, Kaufdorf; Emanuela Bottana, Schönenwerd; Claudia Brander, Fulenbach; Cordula Burkart, Safenwil; Silja Coutsicos, Chantal Disler, beide Schönenwerd; Priska Jacobs, Rombach; Alexa Kley, Wiedlisbach; Nadja Lerch, Karin R. Müller, beide Solothurn; Patricia Müller, Bibern; Pierrette Müller, Oberbuchsiten; Veronika Müller, Alikon; Judith Nussbaumer, Fulenbach; Sigrid Petsch, Stuttgart; Silvia Plüss, Oberentfelden; Melanie Rodel, Köniz; Judith Sauthier, Balsthal; Sabina Schwaar, Oberentfelden; Andrea Stahl, Aarburg.