Starrkirch-Wil
Wasserbomben-Werfer von Starrkirch-Wil haben ein Geständnis abgelegt

Die Unbekannten, welche letzte Woche zweimal mit Wasser gefüllte Plastiksäcke von einer Brücke in Starrkirch-Wil auf die Hauptstrasse warfen, haben ein Geständnis abgelegt. Die Rückkehr an den Tatort besiegelte das Schicksal der Täter.

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Die beschädigte Frontscheibe des BMW, nachdem ein mit Wasser gefüllter Sack das Auto in Starrkirch-Wil traf

Die beschädigte Frontscheibe des BMW, nachdem ein mit Wasser gefüllter Sack das Auto in Starrkirch-Wil traf

Kapo SO

Am 4. Oktober warfen Jugendliche mit Wasser gefüllte Robidog-Säcke von einer Brücke in Starrkirch-Wil auf die darunter liegende Aarauerstrasse. Einer der Säcke traf ein Auto und beschädigte dies erheblich an der Frontscheibe. Der Fahrer wurde nicht verletzt, die Täter konnten flüchten.

Diese Geschichte wäre zu Ende, wenn diese Tat den Jugendlichen nicht einen gewaltigen Spass gemacht hätte. In der darauffolgenden Nacht schritten sie erneut zur Tat, am selben Tatort und mit der gleichen Absicht. Ein Augenzeuge beobachtete jedoch die Szene und informierte die Polizei. Die ausgerückte Patrouille konnte in der Folge Jugendliche in der Nähe anhalten und kontrollieren.

Fünf Personen der kontrollierten Gruppe gaben nun zu, an beiden Abenden «Wasserbomben» auf die Strasse geworfen zu haben, teilt die Solothurner Kantonspolizei mit. Sie sind alle zwischen 13 und 15 Jahre alt und müssen sich nun vor der Jugendanwaltschaft des Kantons Solothurn verantworten. (san)

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