Niederbuchsiten
Was geschieht mit dem Mühleweg-Areal?

Das Areal am Mühleweg wird zurzeit von der Abbruchfirma Hiltbrunner genutzt. Welchem Zweck es später zugeführt wird, entscheidet sich mit dem Masterplan.

Irmgard Bayard
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Die Zukunft des Mühleweg-Areals ist offen. hanspeter bärtschi Die Zukunft des Mühleweg-Areals ist offen.

Die Zukunft des Mühleweg-Areals ist offen. hanspeter bärtschi Die Zukunft des Mühleweg-Areals ist offen.

Solothurner Zeitung

Fährt man mit der Bahn von Herzogenbuchsee Richtung Bern, sieht man rechts das grosse Areal, wo einst die HG Commerciale am Mühleweg 26 ihre Baumaterialien verkaufte. Das Gelände gehört ihr immer noch. «Die Firma Hiltbrunner AG aus Riedtwil hat den Rückbau übernommen und sich nun dort eingemietet», erklärt Marcel Röthlisberger, Leiter Profitcenter Nordschweiz bei der HG Commerciale (HGC). Die noch bestehende Lagerhalle werde als Materialdepot genützt, bestätigt Rolf Bieri von der Hiltbrunner AG. Dies sei eine gute Übergangslösung, findet Röthlisberger. Denn was dereinst mit dem Gelände passiert, stehe noch nicht fest. «Das hängt von der Ortsplanung ab.» Wahrscheinlich werde das Areal veräussert. Denn die HGC wolle sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. «Immobilien gehören nicht dazu.»

Mitte 2008 ist die HG Commerciale in den Neubau im Heimenhausenfeld gezogen. Dort fühlten sich alle wohl, sagt Röthlisberger. «Nach einer Startphase sind wir nun sehr zufrieden.» Mit dem Umzug habe die Firma den Fuhrpark, also die Stapler, erneuert. «Damit konnten wir den Service für die Kunden, aber auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter verbessern.»

Wie es am Mühleweg weitergeht, entscheidet sich mit der Ortsplanung. Diese wird in verschiedenen Modulen umgesetzt. Im ersten Modul wird das räumliche Entwicklungskonzept erarbeitet, danach folgen die Revision der Bau- und Nutzungsordnung und der Verkehrsrichtplan. In einem weiteren Modul wird der Energierichtplan für die Energiestadt Herzogenbuchsee erarbeitet. Das Gebiet um die Industriebrachen im Bereich des Bahnhofareals, zu der das Gebiet Mühleweg gehört, wird in einem separaten Modul 4 beplant. «Dieses Areal wird dann von der heutigen Arbeitszone in eine gemischte oder eine Wohnzone umgezont», sagt Rolf Habegger, Gemeindeverwalter von Herzogenbuchsee. Allerdings dauere dies noch einige Zeit. Diese Ortsplanung werde voraussichtlich 2013 in Kraft gesetzt.