RBS
Von Hauptstadt zu Hauptstadt mit neuen Zügen

Gute Nachrichten für die Pendler zwischen Solothurn und Bern: Der Regionalverkehr Bern Solothurn (RBS) kauft weitere acht neue Niederflurzüge. Sie bieten mehr Komfort und ermöglichen mehr Fahrten sowie längerfristig kürzere Fahrzeiten.

Franz Schaible
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Ab 2013 fahren zwischen Solothurn und Bern nur noch solche Züge. ul Ab 2013 fahren zwischen Solothurn und Bern nur noch solche Züge. ul

Ab 2013 fahren zwischen Solothurn und Bern nur noch solche Züge. ul Ab 2013 fahren zwischen Solothurn und Bern nur noch solche Züge. ul

Solothurner Zeitung

Der Pendlerstrom zwischen den beiden Kantonshauptstädten Solothurn und Bern ist gewaltig: Im vergangenen Jahr haben die RBS auf dieser Strecke gegen vier Millionen Passagiere befördert. Dies entspricht einer Zunahme innert zehn Jahren von fast 45 Prozent. Und die Zahl der Fahrgäste wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Um diese Transportleistung zu erbringen, muss die Strecke stetig baulich angepasst und das Rollmaterial erneuert werden.

Kosten von 64 Millionen Franken

Deshalb hat der RBS 2009 sechs neue Niederflur-Express-Triebzüge (NExT) in Betrieb genommen. Das ermöglichte eine Fahrplanverdichtung in den Spitzenzeiten. So fahren heute zwischen 5.48 und 7.48 Uhr neun Züge im Viertelstundentakt nach Bern und umgekehrt zwischen 16.35 und 18.35 Uhr nach Solothurn. «Die neuen Triebzüge haben sich sehr bewährt», sagt RBS-Sprecherin Fabienne Thommen. Deshalb werde nun die Option auf weitere acht Züge eingelöst. Sie kosten rund 64 Millionen Franken. Lieferantin ist die Ostschweizer Stadler Rail Group.

Alle acht neuen Züge sollen im Verlaufe von 2013 ihren Betrieb aufnehmen. Ab dann werden zwischen Solothurn und Bern nur noch diese modernen Züge verkehren. Sie bieten den Reisenden mehr Komfort, etwa bequemere Sitze mit mehr Beinfreiheit und grosse Fenster; zudem sind die Züge durchgehend begehbar.

Ab 2020 in 33 Minuten

Ein weiterer positiver Effekt – kürzere Fahrzeiten – wird allerdings erst ab 2020 wirksam. Bis dann soll die Fahrdauer von heute 37 schrittweise auf 33 Minuten gesenkt werden. Dazu braucht es nicht nur die neuen Züge mit einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 120 Stundenkilometern, sondern auch zusätzliche Anpassungen am Trassee und anderen Infrastrukturbauten. Ein Ärgernis bleibt: Auch die neuen Züge werden über keine Toiletten verfügen.

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