Entwicklungshilfe

Von Bildung für Frauen bis Strassenbau in den Alpen

Der Regierungsrat spendet für die Bildung von Frauen in dem zentralamerikanischen Land.

Kaffeepflückerin in Nicaragua (Symbolbild)

Der Regierungsrat spendet für die Bildung von Frauen in dem zentralamerikanischen Land.

Mit 100 000 Franken unterstützt der Solothurner Regierungsrat im Rahmen der Entwicklungshilfe 2011 fünf Projekte – im Inland zum Beispiel eine Bergbauernfamilie.

Mit 20000 Franken unterstützt wird das Projekt «YWCA Bangladesch – Gesundheits- und Quartierentwicklungsprogramm». Horyzon, die Schweizer Entwicklungsorganisation für Jugendliche mit Sitz in Olten, arbeitet mit Partnerorganisationen in Entwicklungsländern zusammen. Durch verstärkte Aufklärung in der Gesundheitsversorgung und -prävention wird die Gesundheit und Hygiene von Kleinkindern, Kindern und Müttern verbessert. Mithilfe eines Alphabetisierungsprogrammes mit Vergabe von Mikrokrediten wird die soziale und wirtschaftliche Besserstellung der Frauen erreicht. 24000 Franken fliessen ins Projekt «Bessere Zukunftschancen durch Bildung für Frauen auf dem Lande in Nicaragua».

Das Projekt von Interteam entsendet Fachpersonen in den Landkreis Malpaisillo. Diese unterstützen dort, wo fachliches Wissen in der Praxis gefragt ist. Als Fachperson wirkt die Kindergärtnerin und Sozialarbeiterin Nicole Walser aus Olten mit.

Mit 20000 Franken wird das Projekt «WOSCA: Kredit- und Sparvereinigung für Frauen in Mitimbra, Tanzania» von SolidarMed unterstützt. In das Projekt «Schulgärten und Förderung von Umweltbildung in Dorfschulen des Distrikts Samaipata/Bolivien» von Amigos de Adesco Europa fliessen 16000 Franken. Der Verein mit Sitz in Basel unterstützt die bolivianische Non-Profit-Organisation Adesco. Damit wird die 2003 von der Familie Marelli Simon aus Rodersdorf begonnene private Initiative intensiviert.

Sanierung einer Hofzufahrt

Mit 20000 Franken unterstützt die Regierung ein Projekt der Berghilfe. Eine Familie mit einem 11- und einem 13-jährigen Kind auf dem fast 1300 Meter über dem Meer liegenden Hof in Adelboden lebt von der Milchwirtschaft und der Kälbermast. Erheblich erschwert wird ihre Arbeit durch die gefährliche Hofzufahrt. Seit einem Unfall mit seinem Transporter im letzten Jahr leidet der Bergbauer unter einer Gehbehinderung. In Zukunft soll eine Brücke zum Hof führen. Die Zufahrt wird breiter, flacher, daher auch weniger gefährlich und kann ganzjährig genutzt werden. Die Gemeinde Adelboden wird den Unterhalt für die Zufahrt übernehmen.

Der Regierung stehen jährlich 100000 Franken für Entwicklungshilfe zur Verfügung. Finanziert werden die Beiträge vollumfänglich aus Mitteln des Lotterie-Ertrags-Anteils. (az)

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