Gestern erreichte Mark Struch vom kantonalen Amt für Wald, Jagd und Fischerei eine Meldung aus der Bevölkerung. Entlang der Ösch hatten Unbekannte auf mehreren Aus- und Einstiegstellen der Biber Glassplitter und zerbrochene Flaschen platziert. Vor Ort konnte sich Struch vergewissern: Unbekannte hatten ganz offensichtlich die Biber mit den spitzigen Gegenständen verletzen und sie damit vom Ausstieg aus dem Bach abhalten wollen.

«Die Spuren haben frisch ausgesehen», so Struch. Blut entdeckte er keines. Es könne jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass keine Tiere verletzt wurden.

Das Amt für Wald, Jagd und Fischerei des Kantons Solothurn erhebt Anklage gegen Unbekannt wegen Tierquälerei.

Biber seit 1962 gschützt

Der Biber ist seit 1962 eine national geschützte Tierart. Nicht nur der Biber, sondern auch sein Lebensraum und seine Bauten stehen unter Schutz. Deshalb kann mangelnde Rücksichtnahme auf den Biber rechtliche Konsequenzen haben. (ldu)