Olten
Übung: SBB und Polizei evakuierten Bahnhof Olten

Am Morgen führte die SBB zusammen mit der Kantonspolizei Solothurn eine Evakuierungsübung im Bahnhof Olten durch. Damit sollten Schwachstellen in den Sicherheitskonzepten aufgedeckt werden.

Merken
Drucken
Teilen
Absperrband der Polizei: In der Hardeggunterführung gabs kein Durchkommen (Symbolbild)

Absperrband der Polizei: In der Hardeggunterführung gabs kein Durchkommen (Symbolbild)

Keystone

Was tun wenn beim Bahnhof Olten eine Bomben-Drohung eingeht? Die SBB wollte dieses Szenario zusammen mit der Kantonspolizei Solothurn genauestens durchspielen und führte deshalb ab 9.30 Uhr eine 45-minütige Übung durch. Rund 20 Personen - Führungspersonen und Angestellte - waren insgesamt im Einsatz.

Ziel war es, die bestehenden Sicherheitskonzepte auf Schwachstellen zu untersuchen. «Wir wollten herausfinden, wie die Mitarbeiter mit einer Drohung umgehen», sagt Bruno Gribi, Mediensprecher der Kapo Solothurn. Dabei war vor allem von Interesse, welche Schritte die Mitarbeiter einleiten.

Das Vorgehen wird nun analysiert, so dass Verbesserungsvorschläge gemacht werden können.

Hardegg-Unterführung gesperrt

Ab 9.30 Uhr war die Personenunterführung Hardegg deshalb gesperrt. Reisende wurden durch die Martin-Disteli-Unterführung, der Hauptunterführung des Bahnhofs Olten, umgeleitet. Die Übung hat dementsprechend keinen Einfluss auf die Zugänglichkeit des Bahnhofs oder den Fahrplan. Ziel ist es, die Abläufe im Falle einer Evakuation durchzuspielen. (ldu)