Welschenrohr
Zwei verschiedene Räte mit gleichen Fragen

Der Bürgergemeinderat und der Einwohnergemeinderat hielten am Montagabend eine gemeinsame Sitzung ab. Die Zukunft der beiden Deponien Schwebet und Ergeler wurde dabei diskutiert.

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Der Bürgergemeinderat und der Einwohnergemeinderat Welschenrohr hielten eine gemeinsame Sitzung ab.

Der Bürgergemeinderat und der Einwohnergemeinderat Welschenrohr hielten eine gemeinsame Sitzung ab.

Bruno Kissling

Am Montagabend hielten in Welschenrohr der Bürgergemeinderat und der Einwohnergemeinderat eine gemeinsame Sitzung ab. Besprochen wurden Themen, welche diese beiden Gremien beschäftigen. Die Zukunft der beiden Deponien Schwebet und Ergeler wurde diskutiert und man beschloss, bei den Kantonsbehörden die Weiternutzung zu beantragen.

Fragen beschäftigen beide Räte auch rund um das Thema Flurstrassen. Beiden Gremien beschlossen, in einem Pflichtenheft darzulegen, wer künftig für welche Arbeiten zuständig ist. Zudem stecke man mit den Kantonalen Behörden mit diesem Thema in einem Dilemma, hiess es. Schon seit Jahren reserviere die Gemeinde Gelder für die Sanierung der schadstoffbelasteten Flurstrassen, doch sei von Seiten Kanton noch nichts klar geregelt worden.

Zu diskutieren gab auch die sogenannte «Teststrecke», ein Abschnitt von 500 Metern Länge auf der Sollmattstrasse, auf welchem der Unterbelag geprüft und je nach Schadstoffaufkommen saniert wird. Ziel wäre, dass bis 2021 die Bauarbeiten für die Sanierung der Flurstrassen beendet wäre und 2022 eine Schlussabrechnung vorliegt. In der Bevölkerung gebe es immer wieder Diskussionen, weil nach Holzarbeiten ausgeschilderte Wanderwege mit Abfallholz überdeckt seien. Man kenne die Problematik, meinten die zuständigen Bürgergemeindevertreter. Die Forstarbeiter seien angewiesen, oft benutzte Wanderwege rasch zu räumen. Als Idee wurde vorgeschlagen, beim Infocenter des Naturpark Thal jeweils auf Holzarbeiten hinzuweisen, damit potenzielle Wanderer gewarnt werden können.

Natürliche Weiher

Zu reden gab auch die Pflege der Weiher in Welschenrohr. Der Längbrunnenweiher sei infolge der regenarmen Sommer heute meist ausgetrocknet und man fragte sich, ob es sinnvoll wäre, diesen Weiher mittels einer Blache künstlich nass zu halten. Dies vor allem auch deshalb, weil der Naturpark Thal im Bereich Weiher im vergangenen Jahr ein Programm zur Rettung der hier vorkommenden Amphibien lanciert hatte. Schliesslich wurde vorgeschlagen, mit den Experten Kontakt aufzunehmen, um diese Thematik zu erörtern. (frb)

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