Mümliswil-Holderbank
Zwei Thaler Raiffeisenbanken prüfen Schulterschluss

Die Raiffeisenbank Mümliswil-Ramiswil und Holderbank und die Raiffeisenbank Dünnerntal planen aktiv ihre Zukunft. Grund dafür sei der seit längerer Zeit im Bankwesen im Gange befindliche starke Strukturwandel, lassen die Bankleitungen dazu verlauten.

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Der angestrebte Zusammenschluss der Raiffeisenbank Mümliswil-Ramiswil und Holderbank mit der Raiffeisenbank Dünnerntal würde zu einer Raiffeisenbank mit gut 4500 Mitgliedern und einer Bilanzsumme von 440 Millionen Franken führen. (Symbolbild)

Der angestrebte Zusammenschluss der Raiffeisenbank Mümliswil-Ramiswil und Holderbank mit der Raiffeisenbank Dünnerntal würde zu einer Raiffeisenbank mit gut 4500 Mitgliedern und einer Bilanzsumme von 440 Millionen Franken führen. (Symbolbild)

/KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Erwähnt werden neue gesetzliche Auflagen, veränderte Kundenbedürfnisse und die rasante Entwicklung der Bankentechnologie, gepaart mit hohen Anforderungen an die bankinternen Organisationen und der steigende Kostendruck.

Beide Raiffeisenbanken prüfen zurzeit gemeinsam den Zusammenschluss an den ordentlichen Generalversammlungen im Jahr 2016 zu traktandieren. Die detaillierten Modalitäten sollen in den nächsten Monaten ausgearbeitet werden.

Über den aktuellen Stand der Gespräche würden die Genossenschafterinnen und Genossenschafter an Orientierungsversammlungen Anfang 2016 persönlich informiert.

Geschäftsstellen bleiben erhalten

Im Zentrum der Überlegungen stehe der langfristige höchstmögliche Nutzen für Mitglieder und Kunden, wie die Leitungen der beiden Raiffeisenbanken betonen. Die Verbundenheit und die Kundennähe der genossenschaftlich organisierten Raiffeisenbanken sollen beibehalten werden.

Zudem sollen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie gewohnt auch künftig in den verschiedenen Geschäftsstellen ihre Kunden bedienen.

Der angestrebte Zusammenschluss der Raiffeisenbank Mümliswil-Ramiswil und Holderbank mit der Raiffeisenbank Dünnerntal würde zu einer Raiffeisenbank mit gut 4500 Mitgliedern und einer Bilanzsumme von 440 Millionen Franken führen. (mgt)

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