Balsthal

Zwei Sitze im Kantonsrat ist das Wahlziel der SP

Die Kandidierenden (v.l.): Nancy Lunghi, Laurent Christen, Nicole Wyss, Pierre Meli, Marco Bobst, Fabian Müller, Gökan Durusoy, Marco Simon, Daniel Steiger und Heinz von Arb.

Die Kandidierenden (v.l.): Nancy Lunghi, Laurent Christen, Nicole Wyss, Pierre Meli, Marco Bobst, Fabian Müller, Gökan Durusoy, Marco Simon, Daniel Steiger und Heinz von Arb.

Die SP der Amtei Thal-Gäu tritt mit einem bisherigen und neun weiteren Kandidaten zur Kantonsratswahl an.

In einer alten Mondia-Halle in Balsthal traf sich am vergangenen Freitag die SP Thal-Gäu zur Nomination ihrer zehn Kantonsratskandidaten. Das Gebäude ist heute Vereinslokal des Anatolischen Kulturzentrums. Die Vorstellung des Gastgebervereins übernahm das ehemalige Vorstandsmitglied Hasan Tekin, gebürtiger Türke, der sein ganzes Leben in der Schweiz verbracht hat.

Mit zehn Kandidaten ins Rennen

Auch SP-Kandidat Gökan Durusoy wirkt aktiv im Kulturzentrum mit. Er will sich im Kantonsrat für Familien und eine solidarische Gesellschaft stark machen. Neben Durusoy starten noch weitere neun Kandidaten in den Wahlkampf. Sie alle würden für die Themen einstehen, die ihnen besonders am Herzen liegen.

Fabian Müller, der den einzigen bisherigen SP-Sitz in der Amtei verteidigt, engagiert sich vor allem im energie- und verkehrspolitischen Bereich und ist erklärter AKW-Gegner. Ähnlich Marco Bobst, der für die Grünen auf der SP-Liste antritt. Der angehende Naturheilpraktiker setzt seine Schwerpunkte beim Umweltschutz. Als einziger Juso-Kandidat positioniert sich Laurent Christen am linken Rand der SP und kämpft für reale Verbesserungen für die Arbeiterklasse.

Neu in der Politik ist Zahnärztin Nancy Lunghi. Obwohl sie im Herzen schon immer die Anliegen der SP unterstützte, hat sie sich erst vor einem Jahr entschlossen, sich zu engagieren. «Wenn man die Probleme sieht, muss man dafür kämpfen, dass sie gelöst werden». Auch ihre Mitkandidatin Nicole Wyss erklärte, wofür sie sich einsetzt. Als Leiterin der «Spielgruppe Plus», mit Integrations- und Sprachförderung sehe sie täglich viele Kulturen im Austausch miteinander. «Integration und gute Bildung gehören zusammen», sagte die Oensingerin überzeugt.

«Zeit für zweiten Sitz»

Heinz von Arb kann bereits auf eine bewegte Lebensgeschichte zurückblicken: Nach diversen Jobs in der Industrie, danach in der Sozialhilfe begann er die Schwierigkeiten in der Gesellschaft zu sehen und engagierte sich. «Wir müssen zeigen, was wir machen und wofür wir einstehen», sagte er an der Versammlung.

Regierungsratskandidatin Susanne Schaffner zeigte sich erfreut über die Motivation und die Vielfalt der Kandidierenden. Es sei nun an der Zeit, dass die SP Thal-Gäu einen zweiten Kantonsratssitz für die SP erobere, um die Aufgaben im Kantonsrat besser meistern zu können.

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