Innerhalb der öffentlichen Auflagefrist sind zwei Einsprachen gegen die in der Industrie- und Gewerbezone von Kestenholz geplanten Mobilfunkantennen der Swisscom und der Orange Communications SA eingegangen, erklärte Gemeindeschreiber Marco Bürgi auf Anfrage. Zu stehen kommen sollen die nur 150 Meter von einander entfernen Sendeanlagen auf dem Zweckbau Industrie (Werkhof/Feuerwehr) und auf dem Gebäude der Marantech AG.

Auf Anfrage der Gemeinde

Ausgelöst wurde die Planung für eine der beiden Mobilfunkantennen übrigens von der Gemeinde. Diese war nach Klagen aus der Bevölkerung aus dem Gebiet Aussenrain wegen des schlechten Signals bei der Swisscom vorstellig geworden. Weil die Orange Communications SA parallel dazu ebenfalls eine Mobilfunantenne in der Kestenholzer Industriezone errichten will, waren Mitte März zwei von einander unabhängige Baugesuche eingereicht worden.

Nicht zusammengespannt haben die beiden Mobilfunkanbieter, weil bei der Realisierung von nur einer Antenne die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte nicht möglich gewesen wäre, wie Bürgi erwähnt.

Bei den zwei Einsprechern handelt es sich um Privatpersonen, welche gegen beide Sendeanlagen Beschwerde eingereicht haben, wie der Gemeindeschreiber dazu ausführt. Mit den Einsprachen werde sich Baukommission an einer Sitzung nach Ostern beschäftigen. (eva)