Oensingen
«Wichtig ist für uns, dass wir die Talente der Freiwilligen auch miteinbeziehen»

Die Genossenschaft für Altersbetreuung und Pflege Gäu informierte an einer Informationsveranstaltung über Freiwilligenarbeit. Das Ziel war vor allem aufzuzeigen, wo diese bereits geleistet wird und wieso es sich lohnen kann zu helfen.

Silvana Grellmann
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Sie orientierten (v. l.): Gina Kunst, Rosmarie Wyss und Lisa Sommer.

Sie orientierten (v. l.): Gina Kunst, Rosmarie Wyss und Lisa Sommer.

Silvana Grellmann

Über Freiwilligenarbeit im Allgemeinen und bei der Genossenschaft für Altersbetreuung und Pflege Gäu (GAG) im Besonderen fand eine Informationsveranstaltung statt. Gut ein Dutzend Interessierte versammelten sich dazu im katholischen Pfarreiheim von Oensingen.

«Wir freuen uns sehr, schon bald mit dem Alterszentrum in Oensingen zu starten», begrüsste Lisa Sommer, welche die Leitung Aktivierung der Genossenschaft für Altersbetreuung und Pflege Gäu (GAG) innehat, die Zuhörer.

Oensingen wird ab Juni 2014 als drittes Alterszentrum von der GAG betrieben und soll, wie auch in den beiden bestehenden Zentren in Egerkingen und Niederbuchsiten Freiwilligenarbeit miteinbeziehen.

Was alles bereits geleistet wird

«Vorerst möchte ich aufzeigen, was alles bereits an Freiwilligenarbeit bei uns geleistet wird», erklärte Sommer. Denn dazu gehören laut Sommer verschiedene Haupteinsatzgebiete.

So zum Beispiel sei das Aushelfen bei grösseren Veranstaltungen wie bei einem Jassnachmittag oder dem Adventsmarkt eine von vielen Möglichkeiten. Daneben werden von Freiwilligen aber auch Besuche auf der Abteilung gemacht, bei denen praktische Aufgaben wie etwa aus einem Buch vorlesen oder auch eine persönliche Betreuung eines Bewohners oder einer Bewohnerin übernommen werden.

Auch Begleitung von Ausflügen, Betreuung des Cafés Sunneschyn in Egerkingen oder auch bald des Cafés Roggenpark in Oensingen sowie Unterstützung bei unterschiedlichen Aktivitäten seien Einsatzgebiete, in denen Freiwillige tätig werden können, weiss Sommer und fügt hinzu: «Wichtig ist für uns, dass wir die Talente der Freiwilligenarbeiter auch miteinbeziehen können.»

Gemeinsam etwas bewegen

Nachdem Lisa Sommer anschliessend noch die formellen Rahmenbedingungen erläutert hatte, legte sie den Zuhörern zum Abschluss das Motto «gemeinsam etwas bewegen» ans Herz.

So könnten nicht nur die wertvollen Erfahrungen Motivation sein, sondern auch die Dankbarkeit der Bewohner in den Alterszentren, die sich nicht nur in einem Lächeln widerspiegle.

Gina Kunst, Bereichsleiterin Betreuung und Pflege in der GAG, bestätigte, dass die Freiwilligenarbeit etwas wirklich Bereicherndes sei. Man dürfe bei der GAG bereits auf zahlreiche Freiwillige zählen.

«Aber wir sind eben auf der Suche nach weiteren.» Ergänzend zu den Einsatzmöglichkeiten bei der GAG vermittelte Rosmarie Wyss ein Überblick über die Freiwilligenarbeit der Benevol.

«Vielleicht nicht sofort»

Beim abschliessenden Apéro zeigte sich, dass die Zuhörer durchaus Interesse haben, in Zukunft Freiwilligenarbeit zu leisten. Während Christa Ribaut aus Oensingen sagt: «Ich kann mir ein Freiwilligeneinsatz durchaus vorstellen», teilt auch ihr Mann diese Ansicht und ergänzt: «Vielleicht nicht sofort, aber ein Einsatz wäre grundsätzlich in Betracht zu ziehen.»

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