Matzendorf

Weshalb der 70-jährige Gleitschirmpilot in den Tod stürzte

Gleitschirmflug-Startplatz Obere Wengi.

Gleitschirmflug-Startplatz Obere Wengi.

Das Gleitschirmfliegen gilt nicht als Gefahrensportart. Trotzdem kommt es hin und wieder zu Zwischenfällen, die manchmal sogar tödlich enden. Ein solch tragischer Zwischenfall ereignete sich vor rund einer Woche in Matzendorf. Ein Augenzeuge berichtet, warum der 70-jährige Gleitschirmpilot in den Tod stürzte.

Obschon das Gleitschirmfliegen nicht als Gefahrensportart gilt, kommt es hin und wieder zu Zwischenfällen, die manchmal sogar tödlich enden. Ein solch tragischer Zwischenfall ereignete sich vor rund einer Woche in Matzendorf, wo am Samstag, 21. Mai, kurz vor 13 Uhr, ein 70-jähriger Gleitschirmpilot aus Wangen bei Olten vom offiziellen Startplatz Obere Wengi startete und kurz nach dem Start aus einer Höhe von rund 20 Metern tödlich abstürzte.

Wie ein Augenzeuge gegenüber dieser Zeitung berichtet, hatte der Unfallpilot beim Start einen sogenannten Verhänger, was bedeutet, dass sich der äussere Flügelteil in den Leinen verfangen hatte. Der Gleitschirmpilot habe den Verhänger nicht bemerkt und sei mit diesem gestartet.

Beim Versuch, die Verhedderung in der Luft zu lösen, habe er dann einen Fehler gemacht.
Bruno Gribi, Mediensprecher der Polizei Kanton Solothurn, bestätigt diesen Hergang. Die Untersuchung der Strafverfolgungsbehörde habe ergeben, dass der verunglückte Gleitschirmpilot «aufgrund eines medizinischen Problems nicht mehr situationsgerecht auf die Probleme beim Startvorgang reagieren konnte». (bn)

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