Oensingen
Werkofmitarbeiter haben 65 Tonnen von den Strassen aufgewischt

10 Angestellte – davon zwei Lernende – bilden das Team des Werkhofs in Oensingen. Was tun sie eigentlich das ganze Jahr über? Die Zahlen, die dem Geschäftsbericht zu entnehmen sind, sind eindrücklich.

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65 Tonnen Wischgut wurde im Jahr von den etwa 200 000 Quadratmetern Strasse aufgenommen und entsorgt. (Symbolbild)

65 Tonnen Wischgut wurde im Jahr von den etwa 200 000 Quadratmetern Strasse aufgenommen und entsorgt. (Symbolbild)

Keystone

Im Geschäftsbericht 2013 der Einwohnergemeinde Oensingen sind erhellende Beiträge enthalten. Zum Beispiel über das umfangreiche Aufgabengebiet des Werkhofs.

Mit den modernen multifunktionalen Fahrzeugen seien die täglich anfallenden Arbeiten sehr gut zu bewältigen, schreibt der Leiter Bau, Andreas Affolter. Doch: Um mit dem rasanten Wachstum von Oensingen Schritt halten und die Aufgaben noch effizienter erledigen zu können, würden Neuanschaffungen unabdingbar bleiben.

Glimpflich durch den Winter

Im Gegensatz zum Winter 2012/13, in dem etwa 209 Tonnen Auftausalz ausgebracht wurden, waren im Winter 2013/14 nur gerade 15,6 Tonnen nötig. Für den Einsatz im Winterdienst standen sechs Fahrzeuge des Werkhofs und drei Fremdfahrzeuge zur Verfügung. Während total rund 30 Stunden waren sie unterwegs. Die Strassenschäden hielten sich diesmal in Grenzen. Reparaturen werden laut Affolter durch Werkhofmitarbeiter erledigt, verwendet werde dazu vornehmlich Kaltbelag; das Vorgehen habe sich in den letzten Jahren sehr bewährt.

Eindrücklich sind die Zahlen in Bezug auf das Wischgut, das im Jahr von den etwa 200 000 Quadratmetern Strasse aufgenommen und entsorgt werden musste: 65 Tonnen. Hinzu kommen noch gut 82 Kubikmeter Schlamm und Dreck, die aus 617 Strassensammlern ausgepumpt werden; dies in Zusammenarbeit mit der Firma KFS Kanalservice.

Littering – wachsendes Übel

Dreimal pro Woche sind die Werkhofleute unterwegs, um auf Gemeindegebiet 60 Abfalleimer und 50 Robidogs zu leeren. Der Zeitaufwand für die Kehrichttour steige von Jahr zu Jahr, schreibt Andreas Affolter. Nebenbei würden auch noch 26 öffentliche Plätze und Anlagen gereinigt. 2013 seien dafür etwa 1050 Arbeitsstunden aufgewendet worden. «Das Littering ist ein Übel, das immer mehr zunimmt.»

167 Tonnen Grüngut

Zum Aufgabengebiet des Werkhofs gehören ferner das Mähen und Aufschneiden von Böschungen und Wegrändern. Das geschieht vorwiegend von Hand bzw. mit Fadenmähern. Im Frühling und Herbst müssen Hecken entlang der Strassen und Gehwege zurückgeschnitten werden, dies erfolgt grösstenteils maschinell.

Um die Pflege von rund 200 Bäumen auf Gemeindegebiet kümmert sich der Werkhof ebenfalls, ortsansässige Landwirte helfen von Januar bis März mit. Und schliesslich wurden «auch im Jahr 2013 Oensingens Sportanlagen und Grünflächen in tadellosem Zustand gehalten», führt Affolter aus. Bei der Pflege der Rasenflächen fallen jährlich etwa 167 Tonnen Grüngut an. (wak)

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