Die Alarmübung der Feuerwehr Neuendorf konnte – so viel vornweg – vorzeitig abgebrochen werden, nachdem klar war, dass Einsatzleitung und Mannschaft die Situation richtig eingeschätzt hatten. Abends um halb acht stürmte der Grossteil der Kinder mit ihren Betreuerinnen aus dem Haus, nachdem ein Brandalarm ausgelöst werden musste. Übungsleiter Oblt Daniel Nützi traf nach wenigen Minuten auf dem Brandplatz ein, wo er kurz danach das Eintreffen der rund 35 Einsatzkräfte mit Fahrzeugen und Material überwachte. Oblt Reto Rippstein setzte, nachdem er über das Ereignis informiert worden war, einen Gasschutz-Trupp ein, um die im Haus von Feuer und Rauch eingeschlossene Angestellte und zwei Kinder über eine Leiter und durchs raucherfüllte Treppenhaus zu retten. Gleichzeitig wurden die Löscharbeiten vorbereitet.

Nach 45 Minuten vorbei

Der Brandplatz wurde mit Scheinwerfern ausgeleuchtet, was die Arbeit der Feuerwehrleute erleichterte, aber auch den Zuschauern ermöglichte, das zwar hektisch anmutende, jedoch zielgerichtete Geschehen zu verfolgen. Nach rund 45 Minuten hiess es Übungsabbruch, im Wissen, dass die Übung ihren Zweck erfüllt hatte. Vizekommandant Daniel Nützi lobte die Befehlsausgabe der Offiziere und Gruppenleiter und den Einsatz der motivierten Mannschaft. Er dankte der Grossfamilie für die Bereitschaft, das Haus für diese Übung zur Verfügung zu stellen. (wdn)