Welschenrohr
«Mir si Dorfching und stolz do druff», singen Kinder auf selbst komponiertem Song

Der Songschreiber-Tag im Ferienpass-Programm von Welschenrohr-Gänsbrunnen war hoch begehrt.

Fränzi Zwahlen-Saner
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Alle Ferienpass-Kinder des Kurses «Songschreiben» aus Welschenrohr-Gänsbrunnen.

Alle Ferienpass-Kinder des Kurses «Songschreiben» aus Welschenrohr-Gänsbrunnen.

Fränzi Zwahlen-Saner

Eigentlich hätten es ein paar Stunden Chorsingen mit Volxrox-Sänger Simu Lüthi werden sollen, das Gesangsangebot des Ferienpasses Welschenrohr-Gänsbrunnen. Doch Lüthi hatte noch eine andere Idee:

«Wir überlegten, dass wir das Angbot ausweiten und etwas attraktiver zu einem richtigen Songschreiber-Tag machen wollten.»

Dazu konnte der Mann mit dem fahrenden Tonstudio, Stefan Bregy, engagiert werden. Dieser kam mit hochklassigen Mikrofonen, Laptops, Software, Instrumenten und vor allem viel Erfahrung ins hintere Thal. Und so konnte es losgehen: Ein «Ferienpasssong» sollte komponiert und eingesungen werden. Kinder ab elf Jahren konnten sich fürs Songschreiben, die Tontechnik, die Musik anmelden. «15 Kinder arbeiteten dann, in fünf Gruppen eingeteilt, ab Dienstagmorgen an einem Lied über Welschenrohr-Gänsbrunnen.» Am Nachmittag kamen die 19 Kleineren dazu und zusammen wurde der Song eingesungen und produziert.

Fränzi Zwahlen

Ein richtiger Schulsong ist entstanden

So ist ein richtiger Schulsong mit dem Refrain «Mir si Dorfching und stolz do druff» entstanden. «Es war ein anstrengender Tag», meinte am Ende eine junge Teilnehmerin etwas erschöpft. Zuerst mussten bei einem Brainstorming Ideen gesucht werden, dann Reime gefunden und Rap-Passagen einstudiert werden. Dazu kamen Instrumentalaufnahmen mit Klavier und Panflöte und der Gesang mit der ganzen Gruppe.

«Es ist immer wichtig, dass bis zum Ende eines solchen Projekts dann auch ein gutes Resultat vorliegt»,

sagt Stefan Bregy, ausgebildeter Lehrer und Toningenieur. Er ist schon länger mit dem «fahrenden Tonstudio» in der ganzen Schweiz erfolgreich unterwegs. Die Ferienpass-Verantwortliche Sandra Diemand freute sich auch über das Ergebnis dieses Kurses, einer von 15 in Welschenrohr-Gänsbrunnen.

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