Welschenrohr-Gänsbrunnen
Nach Felsrutschen: Binzstrasse zwischen Welschenrohr und Gänsbrunnen ist wieder offen

Die Hangsicherungsarbeiten nach den beiden Felsabbrüchen sind beendet. Die Binzstrasse zwischen Welschenrohr und Gänsbrunnen ist wieder offen.

Fränzi Zwahlen
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Die Steine sind weggeräumt, die Binzstrasse ist wieder befahrbar.

Die Steine sind weggeräumt, die Binzstrasse ist wieder befahrbar.

Bruno Kissling

Im vergangenen März und Mai musste die Strasse zwischen Gänsbrunnen und Court wegen Felsrutschen mehrfach gesperrt werden. Nachdem die Binzstrasse zwischen Gänsbrunnen und dem Binzberg zweimal wegen Felsrutschen im März und im Mai gesperrt werden musste, wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig (wir berichteten).

Zur Sicherung der Abbruchstelle wurden bis zu vier Meter lange, verzinkte Felsnägel mit einem Durchmesser von bis zu 40 Milimeter durch die hängende Platte in den festen Untergrund gebohrt, mit Mörtel fixiert und so verankert. Die Arbeiten sind nun abgeschlossen und die Strasse ist für den Verkehr wieder geöffnet.

Felssicherungsarbeiten Juni 2021: Hier wird gerade ein 4 Meter langes Eisenstab in den Fels gebohrt
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Felssicherungsarbeiten Juni 2021: gut sichtbar die unterschiedlichen Gesteinsschichten.
 Felssicherungsarbeiten Juni 2021: Das Sicherungsnetz wird montiert.
 Felssicherungsarbeiten Juni 2021: Dieser Bereich ist schon gesichert.
Felssicherungsarbeiten Juni 2021: Ein Eisenstab wird am Ende mit einer Mutter festgeschraubt.
Felssicherungsarbeiten Juni 2021: Richard Waite, der Geologe beobachtet die Arbeiten.
Felssicherungsarbeiten Juni 2021: Immer wieder fallen kleinere Gesteinsbrocken während der Arbeit auf die Binzstrasse

Felssicherungsarbeiten Juni 2021: Hier wird gerade ein 4 Meter langes Eisenstab in den Fels gebohrt

Bruno Kissling

Richard Waite, der zuständige Geologe der beauftragten PNP Geologie & Geotechnik AG in Muttenz erklärt: «Die Arbeiten dauerten vom 21. Juni bis 15. Juli, also insgesamt 19 Arbeitstage, und wir kamen zügig voran. So konnten wir zwei Tage vor dem errechneten Datum bereits öffnen.» Einmal mussten Arbeiten unterbrochen werden Auch die ständig wiederkehrenden Gewitter und Regen hätten den Terminplan nicht durcheinandergebracht.

«Einmal mussten wir wegen eines starken Gewitters die Arbeit kurz unterbrechen. Ansonsten haben aber trotz des Regenwetters keine weiteren Rutschungen oder Abbrüche mehr stattgefunden.»

Die Gemeindeversammlung Welschenrohr-Gänsbrunnen bewilligte für die Sanierung der Strasse einen Nachtragskredit von 300000 Franken. Voraussichtlich werden 80 Prozent davon der Kanton Solothurn übernehmen, die restlichen 20 Prozent verbleiben der Gemeinde und weiteren Kostenträgern.

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