Welschenrohr
Ausbau der Hofzufahrten steht bevor

Kleinere Hangrutsche, der Ersatz einer Drainageleitung und der neue Belag der Sollmattstrasse waren Themen an der Generalversammlung der Flurgenossenschaft Welschenrohr. Weitere Aufgaben warten nächstes Jahr, wie zum Beispiel der Ausbau mehrerer Hofzufahrten.

Walter Schmid
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Ausbau der Sollmattstrasse in Welschenrohr

Ausbau der Sollmattstrasse in Welschenrohr

Walter Schmid

„Nur wenige Arbeiten konnten wir in diesem Jahr ausführen, Corona behinderte auch unsere Tätigkeit,“ berichtete Beni Brunner, Präsident der Flurgenossenschaft. Bauleiter Leif Althaus erläuterte die Details: Ein Wasseraufstoss im Hinterfeld führte zum Ersatz einer alten Drainageleitung. Ebenso war eine Leitung in der Hintern Sollmatt defekt und musste durch ein PVC-Rohr ersetzt werden. Am Steinebach ereignete sich an der Böschung ein Hangrutsch auf einer Länge von sieben Meter. Der Schaden wurde bereits behoben.

Hofzufahrten sanieren

Noch stehen im Rahmen der 12. Etappe mit der Instandstellung der Hofzufahrten, der Verbindung vom Schattenberg zum ehemaligen Siegenthaler-Hof und dem Viehdurchlass an der Thalstrasse östlich des Schützenhauses drei grosse Projekte an. Dies gilt vor allem für die sechs Kilometer Hofzufahrten, die mit 1,415 Mio. Franken veranschlagt sind. Das Detailprojekt liegt beim Amt für Landwirtschaft, konnte aber auf Grund der Komplexität der letzten Etappe bisher nicht aufgelegt werden. Der Ausbau der Strassen ist mit spezieller Methode geplant: Durch ein Bindemittel wird der bestehende Kieskoffer stabilisiert, planiert und mit einer Asphalttragschicht versehen. Das Probestück an der Sollmattstrasse, erstellt im Sommer 2019, habe sich bewährt, stellte Beni Brunner fest. Mit dem Beginn des Ausbaus wir für Juni 2022 gerechnet.

Das gesamte Projekte wird mit Kosten von 9,5 Mio. Franken berechnet, wobei zirka eine Million Franken kostenneutral sind und die Flurgenossenschaft nicht belasten. Verwalterin Pia Allemann konnte von relativ bescheidenen Ausgaben von 300 000 Franken berichten, da nur wenige Arbeiten haben ausgeführt werden können. Die Landbesitzer leisten weiterhin ihre jährlichen Beiträge: für intensiv genutztes Land zwei Franken pro Are, für extensiv genutzte Flächen einen Franken pro Are.

Wahljahr ist auch in der Flurgenossenschaft. Die bisherigen neun Vorstandsmitglieder stellten sich wieder zur Verfügung: Beni Brunner als Präsident, Alexander Hänni, Vizepräsident, Anna Béguelin, Aktuarin, Jürg Uebelhart, Bürgergemeindepräsident sowie Hugo Gunzinger und Franz Schmid als Vertreter der Bürgergemeinde, dazu Hans Müller, Vera Uebelhart und Jürg Uebelhart-Brunner als Vertreter der Landwirtschaft.

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