An der letzten ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung vor dem Zusammenschluss mit der Kirchgemeinde Welschenrohr kam bei den Stimmberechtigten Wehmut auf. Nötig wurde die Fusion mit der Kirchgemeine Welschenrohr, weil in Gänsbrunnen mit zuletzt nur noch 16 Katholiken kein selbstständiges Pfarreileben mehr geführt werden konnte (wir berichteten).

Neben der Rechnung genehmigte die Kirchgemeindeversammlung den Dienstbarkeitsvertrag, mit dem das Quellen- und Durchleitungsrecht unter der Kirchgemeinde und verschiedenen Eigentümern auch grundbuchrechtlich geregelt wird.

Vereinigungsfest am 18. März 2017

Die provisorische Jahresrechnung wird erfreulich abschliessen, wie Treuhänder Kurt Bargetzi orientierte. Das auf die fusionierte Kirchgemeinde Welschenrohr-Gänsbrunnen zu übertragende Nettovermögen pro Kopf dürfte demnach über 2500 Franken liegen.
Wie Kirchgemeindepräsident Robert Haefeli mitteilte, soll am Josephs-Gottesdienst vom 18. März 2017 ein schlichtes Vereinigungsfest für die Katholiken von Gänsbrunnen stattfinden.

Haefeli dankte Vizepräsident Kurt Nussbaumer und Kirchenratsmitglied Stephan Rastorfer für ihre über 20-jährige Mitarbeit im Kirchenrat sowie Kurt Bargetzi für die vorbildlich geführte Finanzverwaltung. Gebührend gewürdigt wurde auch Josef Zimmermanns Beratertätigkeit in den den letzen acht Jahren.

Dank seiner umsichtigen und uneigennützigen Unterstützung und Beratung war es möglich, die Kirche St. Joseph für 1,1 Mio. Franken ohne Fremdverschuldung zu restaurieren und den Zusammenschluss erfolgreich zum Abschluss zu bringen.

Nussbaumer würdigte Haefelis langjährige und pflichtbewusste Führung der Kirchgemeinde. Ohne sein grosses und persönliches Engagement hätten die herausfordernden Aufgaben der letzten Jahre kaum erfolgreich umgesetzt werden können, so Nussbaumer. (mgt)