Balsthal
Wegen Steinschlaggefahr sind nun Schutzmassnahmen geplant

Erste Massnahmen gegen die Steinschlaggefahr südlich der Ruine Neu-Falkenstein kosten 23'500 Franken.

Peter Wetzel
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Massnahmen sind nötig für die Sicherung.

Massnahmen sind nötig für die Sicherung.

Bruno Kissling

Gemäss der aktuellen Gefahrenkarteliegen auf dem Gemeindegebiet von Balsthal verschiedene Wohn- und Gewerbegebäude in roten Gefahrenzonen. Besonders betroffen ist das steile Gebiet südlich der Ruine Neu-Falkenstein, konkret die Anwohner der Römerstrasse und die Bewohner der Liegenschaft an der Lobiseystrasse. Immer wieder lösen sich Stein- und Felsbrocken, welche teilweise bis zu den Häusern hinunterrollen. Eine weitere Gefahr geht von umstürzenden Bäumen aus, welche für die Bewohner eine zusätzliche Bedrohung darstellen. «Darum ist es dringend nötig, dass mit den Schutzmassnahmen begonnen wird», betonte Heinz von Arb, Ressortleiter Öffentliche Sicherheit, Umwelt und Energie, an der letzten Balsthaler Gemeinderatssitzung in diesem Jahr.

Peter Nescher von der Firma Kellerhals + Haefeli AG, Geologen, Bern, informierte den Gemeinderat über den Stand der bisherigen Arbeiten und über das weitere Vorgehen. Im Rahmen einer Vorstudie seien mögliche Schutzbauwerkstandorte abgesteckt worden. Vorgesehen seien in erster Linie Schutznetze und Schutzdämme.

Die Arbeiten für eine genaue Projektierung, Ausschreibung und Realisierung der Schutzmassnahmen im Teilgebiet Neu-Falkenstein gingen für rund 23'500 Franken an obgenannte Firma.

Geplant ist eine Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft, dem Revierförster sowie den zuständigen kantonalen Stellen. Die Mauern der Ruine, welche ebenfalls ein Gefahrenpotenzial bedeuten können, werden jährlich kontrolliert und entsprechende Sanierungsmassnahmen werden in Absprache mit dem Schlossverein vom kantonalen Hochbauamt in Auftrag gegeben.

Fünf Demissionen zur Kenntnis genommen

Zum Abschluss des Jahres mussten einige Demissionen genehmigt werden: Ursula Ackermann und Rudolf Dettling demissionierten als Vorstandsmitglieder des Zweckverbandes Sozialregion Thal-Gäu, Claudia Jeker und Pia Otter als Delegierte des Zweckverbandes Kreisschule Thal. Jörg von Arx tritt als Mitglied der Feuerwehrkommission und aus dem aktiven Feuerwehrdienst auf Ende dieses Jahres aus.

Im November 2019 reichte Hans Heutschi-Strähl beim Kanton Beschwerde ein gegen die Einwohnergemeinde Balsthal betreffend den Beschluss des Gemeinderates vom 24. Oktober 2019, in welchem seine Motion als ungültig erklärt wurde. Mit dem Entscheid vom 15. Juni 2020 wies das Volkswirtschaftsdepartement die Beschwerde ab. Der Gemeinderat nahm an seiner letzten Sitzung von diesem Entscheid Kenntnis. Dies auch zuhanden der Gemeindeversammlung.

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