Seit mehr als 40 Jahren setzt sich der Verein Region Thal für den Bezirk Thal als Wirtschaft-, Wohn- und Freizeitregion ein. In dieser Zeit hat sich der Verein weiterentwickelt; Bedürfnisse und Anforderungen änderten sich. Anpassungen wurden notwendig, Effizienz war gefragt.

Letztes Jahr hat sich der Verein deshalb neue Statuten verpasst. Und nun ist an der Delegiertenversammlung in Mümliswil auch der Vorstand neu bestellt worden. Er zählt nicht mehr 21, sondern noch 14 Mitglieder, zudem wurde ein neuer Präsident gewählt.

Bruno Born (Gemeindepräsident Aedermannsdorf) hat Thomas Schwaller (ehemaliger Gemeindepräsident von Laupersdorf) abgelöst.

Den weiteren Vorstand bilden die Gemeindepräsidenten bzw. die Gemeindepräsidentin des Bezirks: Marcel Allemann (Matzendorf), Rosmarie Heiniger (Gänsbrunnen), Edgar Kupper (Laupersdorf), Stefan Müller (Herbetswil) und Roland Stampfli (Balsthal).

Die Präsidenten der Arbeitsgruppen Verkehr sowie Jugend werden an der Delegiertenversammlung im Frühling 14 gewählt.

Was Bruno Born bewegt

«In meinem Alter denkt man eher daran, bei den Engagements zurückzustecken», meinte der 60-jährige Bruno Born nach der Wahl. «Aber diese Aufgabe hat mich nun doch noch gereizt.» Er will den Naturpark Thal weiterbringen.

Sein Ziel sei, dass jeder Thaler stolz sagt: «Der Naturpark – das sind wir!» In den nächsten Monaten wird Born zusammen mit dem neuen Leiter des Naturparks, Richard Bolli, alle Thaler Gemeinderäte besuchen.

«Diese Leute sind sehr wichtig und ich will von ihnen wissen, was sie vom Naturpark und vom Verein Region Thal erwarten.» Das bedinge dann auch, dass sich die Geschäftsstelle aktiv einbringt. Über den neuen Naturparkleiter sagt Born: «Mit Richard Bolli haben wir den richtigen im Boot.»

Eine Würdigung erhielt Thomas Schwaller, der das Präsidium 14 Jahre lang ausgeübt hatte. In dieser Zeit entwickelte sich aus einem kleinen Büro mit drei Teilzeitangestellten eine Regionalentwicklungsstelle mit professionalisierten Strukturen.

Das Arbeitsfeld ist thematisch deutlich erweitert worden. Das Resultat darf sich sehen lassen, gilt doch die Region Thal im Kanton Solothurn als Vorzeigeregion. Schwaller habe stets intensiv und lösungsorientiert mit den Geschäftsführern seiner Zeit, Martin Stokar und Hans Weber, zusammengearbeitet.

Weber rühmte Schwaller als Mann mit Weitsicht, der die Augen offen habe, sowohl für die Natur als auch für Chancen. Schwaller sei der Erste gewesen, der von der Möglichkeit gesprochen habe, im Thal einen Naturpark zu schaffen.

Schwaller selber sagte rückblickend: «Die Region Thal hat sich in den vergangenen Jahren ein Profil gegeben, hat dank Programmen auf Kantons- und Bundesebene Personal aufstocken und Wissen aneignen können.

Apropos Personal: Ein Abbau wäre nötig gewesen, wenn der Kanton wie zuerst angekündigt «Agenda 21» und «so-mobil» eingespart hätte. Denn dafür hat der Verein Region Thal ein Mandat.