Däniken

Wechel im «Rebstock»: «Wir möchten die Stammkundschaft erhalten»

Barbara und Urs Hagmann übergeben den Schwingbesen an Tamer und Melissa Segginger (von links).

Barbara und Urs Hagmann übergeben den Schwingbesen an Tamer und Melissa Segginger (von links).

Nach einer kurzen Pause wird das Restaurant «Rebstock» in Däniken von Tamer und Melissa Segginger vom 28. August an weitergeführt. Das Lokal wird weiterhin eine gutbürgerliche Küche anbieten.

Vor fast einem Jahr gaben Urs und Barbara Hagmann bekannt, dass sie in rund einem Jahr mit Wirten im Restaurant «Rebstock» in Däniken aufhören und sich zur Ruhe setzen möchten («Sonntag» vom 22. September 2013). Nun ist es so weit, und inzwischen konnte auch eine Nachfolgeregelung getroffen werden.

Morgen «Austrinkete»

Am Freitag, 8. August, führen Hagmanns ab 16 Uhr einen «Tag der offenen Tür» im «Rebstock» durch; es ist «Austrinkete» für Jedermann angesagt. Gleichzeitig wird das neue Pächterehepaar Melissa und Tamer Segginger vorgestellt. Ab 20 Uhr ist musikalische Unterhaltung mit den Original Tiroler Gaudibuam angesagt. Der Samstag, 9. August, ist laut Urs Hagmann, fast ganz ausgebucht. Er steht ab 19 Uhr unter dem Motto «No Mol es Cordon bleu». Für die musikalische Unterhaltung ist der «Stägreiffler» alias Markus Probst aus Lostorf besorgt.

Am Sonntag, 10. August, läuft ab 10 Uhr eine Matinée im Garten mit den Dixieland Preachers aus Olten. Dazu gibt es Barbecue à discrétion. «Der Sonntag ist eigentlich ausgebucht, aber wenn das Wetter schön bleibt, könnte es eventuell einige freie Plätze im Festzelt hinter dem Haus haben», erklärte Hagmann am Dienstagnachmittag. Der dreitägige Anlass sei «ein herzliches Dankeschön für 36 tolle Rebstockjahre», so Hagmanns, die vor 14 Tagen innerhalb des Dorfes in ihr neues Heim gezügelt haben.

Sie dürften sich gut ergänzen

Die Nachfolge werden Melissa und Tamer Segginger antreten, die auch die Wohnung im oberen Stock beziehen werden. Die 26-jährige Melissa Segginger ist in Däniken aufgewachsen, der 32-jährige Tamer Segginger in Gretzenbach. Beide haben dort die Sekundarschule besucht. Tamer Segginger absolvierte danach eine Lehre als Koch und war bis heute auf dem gelernten Beruf in diversen Gaststätten im Kanton Aargau tätig. Melissa Segginger absolvierte eine KV-Lehre und dürfte ihren Ehemann also gut ergänzen, was die Bereiche Küche, Rechnungsführung und Buchhaltung anbelangt.

Ihr Ziel ist klar: «Wir wollen den Restaurationsbetrieb so erhalten und weiterführen, wie er ist», erklären die beiden. Der Menuplan werde so belassen, wie es sich die Gäste gewohnt sind; angeboten wird also weiterhin eine gutbürgerliche Küche. «Wir wollen dies tun in der Hoffnung, die Stammkundschaft zu erhalten; dies im Wissen, dass uns Urs und Barbara Hagmann bis auf Weiteres noch zur Seite stehen werden», erzählt Tamer Segginger, der nun erstmals den Schritt in die Selbständigkeit wagt. «Wir wollen, wenn es geht, den Rebstock auch die nächsten 16 Jahre weiterführen. Eine solche Chance erhält man nicht jeden Tag. Wir werden alles tun, um diese auch zu packen».

Nach einer kurzen Pause, in der übrigens keine grösseren Umbauarbeiten vorgenommen werden, wird der «Rebstock» am Donnerstag, 28. August wieder eröffnet. Ruhetage sind der Dienstag und der Mittwoch. Das Ehepaar Segginger freut sich jetzt schon auf zahlreiche Gäste.

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