Mobilitätsstudie Thal

Warten auf die Umfahrung Klus …

Modell der Verkehrsumfahrung Klus

Modell der Verkehrsumfahrung Klus

Unzufrieden und enttäuscht zeigte sich Fabian Müller (SP, Balsthal) über die Antworten des Regierungsrates auf seine Interpellation zu den Massnahmen, die zur Umsetzung der Erkenntnisse der Mobilitätsstudie Thal konkret geplant seien.

Vom Aktionsplan sei sehr wenig übrig geblieben. «Wir im Thal machen uns wirklich Sorgen», sagte er.

Die Thaler Karin Büttler (FDP, Laupersdorf), Hansjörg Stoll (SVP, Mümliswil-Ramiswil) und Edgar Kupper (CVP, Laupersdorf) sahen es weniger dramatisch. Der springende Punkt sei nun die Umfahrung Klus, meinte Büttler.

Kupper bestätigte, dieses Projekt komme bei Behörden und Bevölkerung gut an: «Der Wunsch ist eine möglichst schnelle Realisierung.» Die Grüne Barbara Wyss (Solothurn) warnte dagegen vor falschen Erwartungen: Die Durchfahrt durch die Klus und Balsthal dürfe nicht attraktiviert werden, denn der Sechsspurausbau der A1 und die kilometerabhängige LSVA erhöhten den Druck auf den Oberen Hauenstein. Wyss empfahl einen Viertelstundentakt der OeBB als effizienteste Massnahme.

Auf eine Frage Stolls bestätigte Baudirektor Roland Fürst, dass eine Bus-Linienführung durchs Industrieareal von Roll in den abendlichen Stauzeiten als Überbrückung bis zur Realisierung der Umfahrung Klus vorgesehen sei. (cva)

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