Mit der Produktion «Cirque de Rosières» bot der Turnverein Welschenrohr mit all seinen Abteilungen und der Unterstützung durch den Frauen- und Männerturnverein ein tolles Unterhaltungsprogramm. Man fühlte sich versetzt in ein riesiges, buntes Zirkuszelt, wo festliche Musik ertönte.

«In der diesjährigen Turnershow wollen wir die Gäste in die Welt der Dompteure, Clowns und Artisten entführen. Doch dabei geht es nicht nur darum, sich von der Show unterhalten zu lassen, sondern auch darum, einen Einblick hinter die Kulissen zu erhalten», hiess es im Programm. Hinter der fröhlichen Maskerade der Zirkusleute während der Show verberge sich ein ganz normaler und manchmal auch harter Alltag.

Zirkus in Nöten

Die Geschichte auf der Bühne drehte sich um einen Zirkus, der früher sehr erfolgreich war und einen guten Namen hatte. Mit der Berühmtheit ging es dann langsam bergab, und der «Cirque de Rosières» geriet in ernsthafte Not. Das Publikum blieb aus, und der Direktor Nasebei (Joshua Distel) stand vor einem riesigen Berg von Problemen. Zudem überwarf er sich mit seinem weltberühmten Clown Plumpi (Nico Antenen). Der Zirkus schien am Ende zu sein.

Doch vielleicht gab es trotzdem noch Hoffnung. Victoria, die lebenserfahrene Mutter des Direktors (Jessica Schindelholz), wusste Rat. Erstaunlicherweise gab es zur Zeit zahlreiche Zirkusgruppen, die sich um einen Platz in der Manege rissen. So wurde den Zuschauern schliesslich ein gesamter Zirkus präsentiert:

  • Tanzgruppe Tschaikowski, ausgeführt durch das Team Aerobic;
  • Spanische Artisten, repräsentiert durch die Leichtathletik Jugend;
  • Raubtiere, Jugi;
  • Hula-Hoop-Gruppe, eine Vorführung der Kids-Aerobic;
  • Popcorn-Verkäufer, Jugend-Arobic;
  • die Putzfrauen, Frauenturnverein; der Liebestanz, Leichtathletik Aktive; die Pferdenummer, aufgeführt durch den Männerturnverein.

Dabei spielten die Putzfrau Viktoria und die mysteriöse Frau Schukov als Vermittlerin eine wichtige Rolle. Denn durch die Pleite des Zirkus Royal konnte Direktor Nasebei zahlreiche Nummern übernehmen und so sein Unternehmen retten.

Bewährtes Team

Nach dem Schlusseffekt mit dem Schuss aus der Kanone stellte Claudia Hänni, die Präsidentin des Turnvereins, alle Mitwirkenden vor, verdankte ihren Einsatz und versammelte sie zum Schlussbild. Christian Allemann führte Regie und war zusammen mit Joshua Distel für die Rahmengeschichte verantwortlich. Ramona Antenen sorgte als OK-Präsidentin für den gesamten Ablauf des gelungenen Unterhaltungsabends. Schliesslich ehrte der Verein die Duathlon Langdistanz Weltmeisterin Petra Eggenschwiler aus Laupersdorf. Sie ist seit Jahren Mitglied des TV Welschenrohr und wird betreut durch ihren Trainer Hansruedi Mägli. Nach Video-Präsentation und Interview durfte sie aus den Händen der Präsidentin ein Präsent entgegennehmen, bevor sie sich wieder ihrer Aufgabe als Serviertochter zuwandte.