Folgende Frage ist gar nicht einfach zu beantworten: «Worauf freuen Sie sich besonders im Jahr 2019?». Diese Zeitung überraschte zufällig ausgewählte Prominente aus den Bezirken Thal und Gäu telefonisch mit dieser Frage. Die Befragten hatten dann doch ziemlich schnell eine Antwort parat. Fast ein bisschen einfacher zu beantworten war die Frage nach dem vergangenen Jahr, respektive nach dem Jahr, dass heute um Mitternacht zu Ende geht. So kann zum Beispiel Urs Ackermann aus Balsthal auf ein Jahr als Kantonsratspräsident zurückblicken. Ebenfalls politisch tätig sind Sandra Kolly und Johanna Bartholdi: Beide blicken gerne auf ihre erreichten Projekte zurück. Der Kulturschaffende Christoph Schwager aus Härkingen sieht seinen Höhepunkt des vergangenen Jahres ganz klar in der Aufführung des Theaterprojektes «Schmelzi» in der Klus: Ihm werde immer wieder bewusst, wie nahe das Thema den Menschen gegangen sei. Unaufhaltsam gehts für ihn weiter, die nächsten beiden Grossprojekte nahm er bereits in Angriff. Der Welschenrohrer Frédy Grimm schätzt es, dass er mit fast 80 Jahren weiterhin unternehmerisch tätig sein kann.

Vom Thal ins Gäu gezogen

Für Martin Jaggi, alias Ralph Martens, brachte das Jahr 2018 einen Wohnortswechsel mit sich: Nach 30 Jahren in Laupersdorf zog er ins Gäu nach Wolfwil. Der Inhaber des Museums Energy Park in Laupersdorf begründet dies folgendermassen: «Ich bin weggezogen, weil ich etwas Abstand benötigte zum Energy Park. Ich war Tag und Nacht nur noch im Büro, denn mein Haus lag vis-à-vis vom Park. Jetzt ist die Situation wunderbar und das Haus direkt an der Aare ist ein Traum.»