Laupersdorf
Verunreinigt Bachinfiltrat die Laupersdörfer Quellen?

Der Gemeinderat Laupersdorf vergab die Ingenieurleistungen, um herauszufinden, ob das Bachinfiltrat aus dem Hermesgraben die Quellen verunreinigt sind. Vorgesehen sind zusätzliche grossräumige Färbversuche auf dem Brunnersberg.

Rudolf Schnyder
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Im Zuge der Überarbeitung der Quell- und Grundwasserschutz-Zonen werden in Laupersdorf die unterirdischen Wasserströme untersucht.

Im Zuge der Überarbeitung der Quell- und Grundwasserschutz-Zonen werden in Laupersdorf die unterirdischen Wasserströme untersucht.

AZ

Am 15. Dezember 2008 hatte die Laupersdorfer Gemeindeversammlung einen Kredit von 35 000 Franken für die Überarbeitung der Quell- und Grundwasserschutz-Zonen genehmigt.

Der Gemeinderat vergab im Juli 2010 die Ingenieurleistungen zum Preis von 32 280 Franken an das Geologische Büro Jürg Haller, Gretzenbach, und an das Ingenieurbüro BFS, Balsthal. Am 24. Oktober 2011 erfolgte die Vergabe zusätzlicher Ingenieurleistungen im Betrage von 7128 Franken.

Ausführlicher Bericht

Der hydrologische Bericht «Bach- und Bärenmattquelle/Überarbeitung der Grundwasserschutzzonen» liegt seit dem 28. März 2013 vor. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass der Bericht sehr gut und ausführlich ist. Noch genauer untersucht werden müssen der Einfluss des Bachinfiltrats aus dem Hermesgraben in die Bachquelle sowie der Einfluss des Karstwassers aus dem Bereich Brunnersberg auf beide Quellen.

Hierfür sind weitere zusätzliche grossräumige Färbversuche auf dem Brunnersberg notwendig. Der Gemeinderat vergab nun diese zusätzlichen Ingenieurleistungen, die einen Nachtragskredit zur Folge haben, auf Antrag der Werkkommission (Präsident Adrian Schaad) für 15 000 Franken an das Geologische Büro Jürg Haller, Gretzenbach, und das Ingenieur-Büro BFS, Balsthal.

Pensum der Schulleitung erhöht

Die bisherige Schulleiterin der Primarschule und des Kindergartens Laupersdorf, Kathrin Schmid-Bürgi (Balsthal), wird nach ihrem Schwangerschaftsurlaub nicht mehr an die Schule zurückkehren und somit ab November 2013 nicht mehr als Schulleiterin tätig sein. Die Stelle wurde zur Neubesetzung ausgeschrieben. Der Gemeinderat legte das künftige Pensum für die Schulleitung auf 50 Prozent fest. Bisher betrug das Pensum nur 41,37 Prozent, und dies war aufgrund der gemachten Erfahrungen und wegen der Anzahl von 157 Schülerinnen und Schülern zu tief angesetzt.