Egerkingen
Veränderungen zeichnen das Feuerwehrjahr aus

Bei der Hauptübung der Feuerwehr Egerkingen wurde zuerst eine Einsatzübung demonstriert, anschliessend wurde ein Rück- und ein Ausbblick abgehalten.

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Feuerwehrleute im Einsatz (Symbolbild)

Feuerwehrleute im Einsatz (Symbolbild)

Keystone

Zur Hauptübung der Feuerwehr Egerkingen (45 AdF) konnte Kdt Hptm Daniel Graf zahlreiche Interessierte begrüssen. Im ersten Teil fand beim Sunnepark eine gross angelegte Einsatzübung mit diversen Rettungen von verletzten Personen statt. Im zweiten Teil hielt der Kommandant Rück- und Ausblick. Die Ausbildung sei etwas Besonderes gewesen, weil das neue Basisreglement zur Anwendung kam. Das sei nicht immer ganz einfach gewesen, weil es plötzlich keine Kommandos mehr gegeben habe, auf die man sich hätte verlassen können. «Doch auch an diese Veränderungen werden wir uns noch gewöhnen», ist Daniel Graf zuversichtlich. Von grösseren Einsätzen sei man zum Glück wiederum verschont geblieben. Dennoch habe die Feuerwehr zu diversen Bränden ausrücken müssen. Mitten im Weihnachtsrummel sogar am gleichen Nachmittag in die Tiefgarage des Gäuparks, weil dort Autos in Brand geraten waren.

Herzgruppe oder Ambulanz?

Zu Beginn des Jahres habe ihm, fuhr Graf weiter, nicht als dem einzigen Kommandanten im Bezirk Gäu, die Ankündigung der Solothurnischen Gebäudeversicherung (SGV) zu denken gegeben: Die SGV habe nämlich Anfang dieses Jahres die Alarmierungskriterien für die Herzgruppen verschärft, was zu Minderaufgeboten geführt habe. «Das finde ich schade, konnten wir doch schon einigen Leuten nur schon durch unsere Anwesenheit und Bereitschaft helfen, bis die Ambulanz eintrifft. Denn ein Rettungswagen braucht auch mit Blaulicht und Sirene 15 bis 20 Minuten von Olten bis nach Egerkingen.»

Gemäss seinem Ausblick auf das Feuerwehrjahr 2014/2015 stehe sicher die Beschaffung des neuen Logistikfahrzeuges für den Atemschutz im Vordergrund. (imw)

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