Mario A. hatte seinen Vater mit 46 Messerstichen getötet und wurde dafür im November 2013 vom Amtsgericht zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt. Für das Gericht war das Motiv der Tat unklar. Es sah zudem keinen Grund für die Tötung.

Mario A. gestand beim Prozess die brutale Tat zwar ein, konnte sich jedoch an keinen einzigen der 46 Messerstiche mehr erinnern.

Die Verteidigung findet das Urteil zu streng. Mario A. sei nicht wegen Mordes, sondern höchstens wegen Totschlags zu verurteilen, wird gefordert, wie Radio32 berichtet. Das Urteil wird deshalb weitergezogen.

Der 43-jährige Vater war im Januar 2012 in seiner Wohnung in Hägendorf tot aufgefunden worden.

Ein Termin für den Revisionsprozess steht noch nicht fest. (ldu)