Egerkingen
Umbau des Pfarrhauses kostet 2 Millionen

Der römisch-katholische Kirchgemeinderat hat das ausgeglichene Budget 2017 verabschiedet. Darin enthalten ist ein Planungskredit von 150'000 Franken für den Umbau des Pfarrhauses.

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Das Pfarrhaus wird umgebaut.

Das Pfarrhaus wird umgebaut.

eva

Das Budget 2017 der Römisch-katholischen Kirchgemeinde Egerkingen sieht bei den Kultuskosten mit dem Kirchendienst und all den zu leistenden Beiträgen eine Senkung der Kosten um 17'000 auf 460'000 Franken vor.

Grösste Posten sind die Besoldungen des Personals, die Beiträge an die Sozialversicherung und die Personalversicherungsbeiträge in der Höhe von 114'000 Franken, der Beitrag an die Synode von 41'000 Franken und 194'000 Franken (Vorjahr 207'000) als Kostenanteil an den Pastoralraum. Für sämtliche Jugendaktivitäten inklusive Ministrantenarbeit sind 12'000 Franken budgetiert. Alle anderen Budgetposten bleiben gegenüber dem Vorjahr gleich.

Der Steuereingang bei 18 Prozent beläuft sich auf 590'000 Franken (Vorjahr 600'000 Franken) und die Kapitalgewinnsteuer sowie die Quellensteuer sind mit je 20'000 Franken (Vorjahr 15'000 Franken) budgetiert. Es muss jedoch aufgrund der Finanzkraft der Kirchgemeinde mit einem erneut tiefen Finanzausgleich von 19'000 Franken gerechnet werden. Der Kirchgemeinderat beantragt einstimmig, das Budget 2017 mit einem Defizit von 7300 Franken zu genehmigen.

Zuhanden der Investitionsrechnung wurden die bereits in den Vorjahren genehmigten Rückstellungen von 40'000 Franken für die Neugestaltung des Kirchenplatzes sowie 70'000 Franken für die Neugestaltung des Martinsplatzes im Jahr 2017 aufgelöst. Zusammen mit der Einwohnergemeinde Egerkingen sollen nun die Projekte realisiert werden.

Pfarrhaus besser nutzen

Bereits letztes Jahr mit dem Budget 2016 hatte die Gemeindeversammlung 6000 Franken gesprochen für eine Konzepterarbeitung zum Umbau des Pfarrhauses. Das dafür beauftragte Architekturbüro Robert&Esslinger stellte dem Gemeinderat nun verschiedene Planskizzen zur Verfügung.

Der Gemeinderat hat nun an seiner letzten Sitzung beschlossen, diese Pläne weiterzuverfolgen. Er ist überzeugt, dass mit einem Umbau des Pfarrhauses die Standortattraktivität unserer Gemeinde innerhalb des Pastoralraumes gesteigert werden kann. Mit einer modernen Pfarrwohnung, einem modernen Sekretariat mit Sitzungszimmer und zusätzlich zwei Mietwohnungen soll das neue Pfarrhaus auch ökonomisch besser ausgenützt werden. Der Gemeinderat und das Architekturbüro gehen bei diesem Projekt von einer gesamten Investitionssumme von 2 Mio. Franken aus.

Der Gemeinderat stellt den Antrag, einen Projektierungskredit von
150'000 Franken zur Weiterführung dieses Projektes zu genehmigen. Damit sollen bis spätestens im Juni 2017 konkrete Pläne sowie sämtliche Ausschreibungsunterlagen ausgearbeitet werden.

Neue Dienst- und Gehaltsordnung

Während der letzten Monate beschäftigte sich der Rat mit einer neuen Dienst- und Gehaltsordnung (DGO). Diese stammt aus dem Jahr 2001 und entspricht formell nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Ausserdem haben sich mit dem Beitritt zum Zweckverband Pastoralraum Gäu die Rahmenbedingungen stark verändert. Die neue DGO wird zur Genehmigung an der Budgetgemeindeversammlung vorgelegt. (dse)

Die Budgetgemeinde findet am Mittwoch, 23. Nov., um 20 Uhr im Pfarreiheim statt.