Balsthal

Trotz hoher Temperaturen lässt sich der Spass in der Badi Balsthal geniessen

Die Badegäste bestaunen einen Auerbachsalto in der Balsthaler Badi.

Es ist heiss. In den kommenden Tagen schnellt das Quecksilber des Thermometers gemäss Wettervorhersage auf 37 Grad Celsius hoch. Für viele Menschen ist die Badi dann ein attraktiver Aufenthaltsort, wo es sich abkühlen lässt.

Besucher fürchten sich allerdings wegen des grossen Andrangs vor ungenügender Hygiene und Sicherheit in den öffentlichen Bädern. Gefährdet die Hitze nun diese grundsätzlichen Bedürfnisse der Badegäste?

Säuberung des Wassers innert drei Stunden

Ursula Nufer, Leiterin des Schwimmbads Moos in Balsthal meint, dass sich die Wasserqualität trotz des möglichen Ansturms der Kunden unterhalb des vorgeschriebenen Grenzwertes halten wird. Denn alle drei Stunden hat das gesamte Wasser die Filteranlage passiert. Der auf der Wasseroberfläche oft unschöne Anblick der öligen Schicht der Sonnencremes hält ebenfalls nicht lange an. Die von den Badenden verursachten Wellen befördern den schimmernden Film in die ausserhalb des Beckens angebrachten Überläufe.

Für die Sicherheit der Badegäste sind bei hoher Besucherzahl bis zu fünf Badmeister rund um die Uhr verantwortlich. «Die Leute beschweren sich manchmal, dass wir zu vorsichtig und streng sein würden. Aber wir schauen lieber vorher, dass nichts passiert», so Nufer. Die Aufmerksamkeit der Badmeister ist im speziellen auf die Brennpunkte Sprungbrett und Rutschbahn gerichtet. Zurückzuführen sei dies nicht unbedingt auf die Hitze. Im Moment sind Touristen vermehrt im Bad anzutreffen und dabei sei zu beobachten, dass diese mit den Regeln des Schwimmbades nicht vertraut sind. Typischerweise versuchen sie, auf der Rutschbahn zu stehen oder nach dem Sprung vom Dreimeterbrett den Gefahrenbereich des Einmetersprungbretts zu queren, um an den Beckenrand zu gelangen.

Nufer ist stolz, gute Wasserwerte während der Hochsaison aufweisen zu können. «Es braucht ein gutes Händchen in den Einstellungen, regelmässige Kontrollen und auch einwenig Köpfchen», so die Leiterin.

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